Bikeurlaub in der Region Hochkönig in Österreich
1
Kräuterweitwandern am Hochkönig
Mehr Infos
ab
€ 639,00
Kraut und Rüben
6 Übernachtungen, Kräuteralm Frühstück, geführte Kräuterwanderung, Käsemachen
1 Person, 6 Nächte ab € 639,00
Angebot gültig von 26.05.2018 - 07.10.2018

Genießen Sie eine Woche in der wunderschönen Kräuterregion am Fuße des Hochkönigs. Entdecken Sie die Geheimnisse der Salbenherstellung, entspannen Sie bei einem ausgedehnten Kräuterfrühstück auf der Alm, stellen Sie Ihren eigenen Käse aus heimischen Produkten her und schalten Sie ab, in einer der ursprünglichsten Regionen Österreichs!

Königstour mit dem Ebike
Mehr Infos
ab
€369,00
Gemütlich und Actionreich
7 Übernachtungen in gebuchter Kategorie, Geführte Biketour, MTB - Bike oder e-MTB Verleih, Bikekarte und Routenbeschreibung / Picknickkorb
1 Person, 7 Nächte ab € 369,00
Angebot gültig von 19.05.2018 - 14.10.2018

Erlebnisreiche Biketage rund um den sagenumwobenen Hochkönig, entlang Gebirgsbächen, Wasserfällen und Seen, entdecken Sie mit Ihrem Bikeguide, ganz gemütlich auf dem eBike oder auch MTB unsere wunderschöne Region.

 

UNVERBINDLICHE ANFRAGE

Mehr Details
2
  • 11
  • 22
  • 33
  • 44
  • 55
  • 66
0
  • 01
  • 12
  • 23
  • 34
  • 45
  • 56
  • 67
  • 78
  • 89

Nach Absenden des Kontaktformulars erfolgt eine Verarbeitung der oben angeführten Daten durch den datenschutzrechtlich Verantwortlichen Hochkönig Tourismus GmbH, Am Gemeindeplatz 7, 5761 Maria Alm | region@hochkoenig.at, zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage auf Grundlage Ihrer durch das Absenden des Formulars erteilten Einwilligung. Es erfolgt eine Weiterverarbeitung der Daten zum Zweck der postalischen Direktwerbung, welche mit dem ursprünglichen Verarbeitungszweck vereinbar ist, auf derselben Rechtsgrundlage bis auf Widerspruch. Es besteht keine gesetzliche oder vertragliche Verpflichtung zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten. Die Nichtbereitstellung hat lediglich zur Folge, dass Sie Ihr Anliegen nicht übermitteln und wir dieses nicht bearbeiten können. Zum ausschließlichen Zweck der Angebotslegung erfolgt eine Weitergabe der Daten an Mitgliedsbetriebe. Eine sonstige Weitergabe der Daten erfolgt nicht. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ausgewählte Angebote

Allgemeine Anfrage

Kräuterwandern in der Region der E-Mobilität

Königliche Kräuteralmen

Kräuter sind in der Region Hochkönig allgegenwärtig und scheinen die Menschen hier seit jeher zu prägen und durch das ganze Jahr zu begleiten. Als Bestandteil von Salben, Tinkturen und Seifen, aber auch in hochprozentigen Schnäpsen und Likören. 13 Kräuteralmen können den ganzen Sommer über besucht werden, um Einblick in die uralte Kräuterkunde zu bekommen, Produkte zu verkosten und ganz einfach die wunderschönen Plätze auf sich wirken zu lassen. Viele von ihnen sind nicht nur zu Fuß, sondern mit dem E-Bike erreichbar. Nicht umsonst gehört die Region im Schatten des majestätischen Hochkönigs zu den Vorreitern der sanften, umweltfreundlichen Mobilität und ist stolz auf das beste E-Tankstellennetz weit und breit. Höchste Zeit für uns, um zwei dieser Kräuteralmen einen Besuch abzustatten. Eine mit dem E-Bike, die andere als Ziel einer der vielen Kräuterwanderungen der Region. Herrlich, diese frische Luft in den Bergen. Da steht man gerne in aller Bälde auf, lässt sich mit einem wunderbaren Frühstück verwöhnen und schon geht’s voller Tatendrang hinaus in die Natur.

Gestern Abend sind wir mit unserer fröhlichen Wirtin nach dem Abendessen noch ein bisschen zusammengesessen und haben uns so manches über ihre Heimat erzählen lassen. Stolz und traditionsverbunden sind sie, die Leute aus Maria Alm, Dienten und Mühlbach, und seit wir vor wenigen Tagen angekommen sind, fühlen wir uns wie Freunde aufgenommen. Ein schönes Gefühl! Natürlich kommt die Sprache bei einem guten Glas Wein schnell auf das Thema Kräuter und das, was überall hier aus und mit ihnen gemacht wird.  Unser Interesse war schnell geweckt. Besonders für das Kräuterwandern auf die Kräuteralmen. Jede dieser 13 Almen in den Bergen der Region ist bekannt für ein ganz spezielles Produkt. Vom wohlduftenden Kräuterheukissen auf der Tiergartenalm, über den Rosenzucker auf der Pronebenalm, bis hin zu den Dientner Kräuterschnäpsen auf der Grünegg Alm. Der dortigen Brennerei wollen wir unbedingt einen Besuch abstatten. Und auch wenn Wandern an sich zu Fuß vonstattengehen sollte, nehmen wir hierfür erstmal ein E-Mountainbike. Und so sitzen wir also fest im Sattel, treten sportlich den Weg nach oben und können uns am wunderschönen Blick auf den Hochkönig nicht sattsehen. Unsere Bikes, die alle Stücke spielen und sogar mit Navigationscomputer(!) ausgestattet sind, haben wir uns unten in Dienten ausgeborgt und sind dann ein paar Kilometer bergauf Richtung Hinterthal gefahren. Bei der Kreuzung am Filzensattel dann links und seither fahren wir auf dieser sehr guten Forststraße mal bergauf, mal bergab. Ein echter Genuss, das muss man schon sagen.
E-Bike Erlebnisse
Neben den Kräutern ist die Region Hochkönig im Sommer noch für das E-Biken und die vielen Möglichkeiten, die sich einem mit dem elektrischen Rückenwind bieten, bekannt. Das Schöne daran ist sicherlich, dass man die körperliche Belastung individuell einstellen kann und man so Plätze in den Bergen erreicht, die sonst Leistungssportlern vorbehalten waren. Damit man auch weitab der Zivilisation nicht ständig an den Akkuverbrauch und das drohende Liegenbleiben denken muss, gibt es hier das beste E-Tankstellennetz weit und breit. Nicht nur im Tal, auch oben auf den Bergen sind die zehn Ladestationen klug verteilt und somit immer in der Nähe aller ausgewiesenen E-Biketouren. Wer auf diesen Bikes das Außergewöhnliche sucht, der sollte unbedingt einmal die ii-Tour in Angriff nehmen. Die spezielle Panoramatour für E-Biker führt einen auf insgesamt 113 Kilometern zu den unterschiedlichsten Hütten, Gipfeln und Panoramapunkten. Eine tolle Herausforderung, doch wir begnügen uns fürs Erste mit der Tour zur Grünegg Alm, der wir uns kurbelnd immer weiter nähern. Eine letzte Kurve, schon lichtet sich der dichte, tiefgrüne Wald und die große Alm der Familie Rainer liegt malerisch unter uns.
Geistiger Kräutergenuss
Nachdem unsere E-Bikes an der Ladestation versorgt sind, nehmen wir den hintersten Tisch des Gastgartens und platzieren uns mit atemberaubendem Blick auf den Hochkönig gemütlich in die Sonne. Noch ist relativ wenig los, was sich in den nächsten Stunden sicherlich ändern wird, wie uns die Wirtin lachend erzählt. Anscheinend gehören wir wohl auch im Urlaub zu den Frühaufstehern. Nach einem Kräutertee und dem besten Kaiserschmarrn, den wir je gegessen haben, spazieren wir ein bisschen um das schöne Anwesen herum, werfen einen Blick ins Bauernhofmuseum und setzen uns schließlich in die frisch gemähte Wiese. Offensichtlich blieb unsere Neugier nicht unentdeckt, denn nach ein paar Minuten gesellt sich Johannes Rainer zu uns. Mit dabei eine Kostprobe seiner Edelbrände, für die er trotz seines jungen Alters schon vielfach prämiert wurde. Mit viel Begeisterung erzählt er uns über die lange Tradition des Brennens hier am Hof, dass er die Kunst von seinem Vater weitergegeben bekam und gemeinsam mit dem Senior den Betrieb für die kommenden Generationen erhalten möchte. Toll, wenn man sieht, wie tiefe Verwurzelung und Innovationsgeist Hand in Hand einhergehen können. Wir begleiten Johannes ins Schnapsgewölbe, wo er uns all seine Schätze, allen voran der besondere G’sundes Holz-Schnaps aus Zirbenspänen, zeigt. Der Highking Gin, eines der neueren Destillate, hat es uns besonders angetan und wir packen eine der hübschen Flaschen als Erinnerung in unseren Rucksack. Auch wenn wir liebend gerne noch mehr von den edlen Tropfen verkostet hätten, lehnen wir dankend ab. Schließlich geht’s jetzt wieder mit unseren E-Bikes zurück nach Dienten. Wir wollen heute doch unbedingt noch eine weitere Kräuteralm besuchen.
Majestätischer Ausblick auf der Königsbergalm
Als wir unsere Bikes wieder in Dienten zurückbringen, steht die Sonne bereits hoch am Himmel und wir haben überhaupt nichts dagegen, dass unser Weg jetzt erstmal teilweise durch den Wald und im Schatten verläuft. Die Königsbergalm, unser zweites heutiges Ziel, liegt auf der anderen Seite des Tals ebenfalls in Dienten und soll ein besonderes Schmuckstück sein. Zu Fuß ist sie in ca. 2,5 Stunden erreichbar, wobei man sein Auto auch weiter oben abstellen kann und dann nur mehr 40 Minuten Marsch vor sich hat. Wir gehen jedenfalls ganz unten los, denn nach unserer E-Bike-Tour haben wir nun Lust auf echtes Kräuterwandern. Auf halber Strecke machen wir kurz Halt beim Lindlbauer, zu dem die Königsbergalm gehört, und plauschen ein bisschen mit Frau Hotter, der Bäuerin hier. Während sie die Blumen in ihrem wunderbaren Garten zurechtstutzt, erzählt sie uns ein bisschen über das Johanniskraut-Öl, der Spezialität des Hofes und der Alm. Besondere Anwendung findet es bei offenen Wunden, frischen Verletzungen, Blutergüssen, Drüsenschwellungen, als Einreibeöl bei Rückenschmerzen, Hexenschuss, Ischiasschmerzen und Rheumatismus. Ein echtes Allheilmittel der Natur also, das hier in der Region seit vielen Jahrhunderten bekannt ist und vielfach Verwendung findet. Oben auf der Hütte zieht uns zuallererst das herrliche Panorama in seinen Bann. Bernkogel, Sonnblick und Hocharn scheinen zum Greifen nahe und wir fühlen uns gleich von Beginn an rundum wohl. Die Hütte ist wunderschön und mit viel Liebe zum Detail renoviert, auf der Sonnenterrasse kann man sich herzhafte Produkte aus der Region schmecken lassen und die Liegestühle auf der angrenzenden Wiese könnten einladender nicht sein. Nach einer gschmackigen Bretteljause verschlägt es uns sogleich dorthin und wir rasten uns inmitten der imposanten Bergwelt von den Strapazen des Tages aus.

Bevor wir den Rückweg ins Tal antreten, gesellt sich Norbert Hotter, der Hausherr, zu uns und erzählt uns ein bisschen vom Sommer in den Bergen. Mit großer Begeisterung betreibt er mit seiner Partnerin die Alm, betreut die Tiere und versucht, den Wanderern alle Wünsche zu erfüllen. Nicht umsonst wurde die Königsbergalm 2008 zur Almsommerhütte des Jahres gewählt. Absolut verständlich für uns, keine Frage. Dieser Ort ist schon ein ganz besonderer. Nachdem wir uns verabschiedet haben und die ersten Meter des Rückweges angetreten haben, drehen wir uns noch einmal fast wehmütig um. Wir kommen bestimmt bald wieder!

Übrigens: Wenn man sieben der Kräuteralmen erwandert und dort erhältliche Aufkleber in den Sammelpass klebt, dann kann man diesen in den Tourismus-Infos gegen die Hochkönig Kräutertasche eintauschen. Gefüllt mit Schätzen von den Almen ist sie eine tolle Urlaubserinnerung für alle Kräuterliebhaber.
Bauernkrapfen
Auf den Biketrails der Region Hochkoenig
Pressknödelsuppe Region Hochkoenig
Ihr bester Weg ins Urlaubsparadies