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15. Juli 2019
Trachtiger Flashmob bei der Hochkönigroas 2019

Rund 1500 Gäste aus Nah und Fern feierten bei der Hochkönigroas am Sonntag, 14. Juli 2019, unverfälschte Volksmusik, echtes Brauchtum und traditionelle Kulinarik. Es wurde am „Gipfel der Gefühle“ musiziert, gefeiert, gejodelt – und sogar ein Flashmob organisiert. Damit machte das Event seinem Ruf als Highlight des Salzburger Almsommers wieder alle Ehre.

Begleitet von den Klängen von Weisenbläsern, Alphornbläsern und zünftigen Schnalzern ging es hinauf zu den 11 teilnehmenden Hütten in Maria Alm, Dienten und Mühlbach am Hochkönig. Dort erwarteten die Teilnehmer authentische Almschmankerl aus früherer Zeit und ein vielfältiges Rahmenprogramm. Ein besonderer Höhepunkt war dieses Jahr die angekündigte musikalische Überraschung, die sich als Flashmob an der Bergstation Natrun entpuppte. Musiker der Trachtenmusikkapellen Maria Alm und Dienten, der Bergkapelle Mühlbach am Hochkönig sowie spontane Gäste beteiligten sich am musikalischen Flashmob und sorgten so für ein unvergessliches Erlebnis vor der herrlichen Kulisse des Hochkönigs.

Auf zwei Räder oder zu Fuß, geführte Touren oder auf eigene Faust
Auch dem Trendthema E-Bike, das in der Hochkönig-Region einen hohen Stellenwert besitzt, wird bei der Hochkönigroas Rechnung getragen. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen, ob sie die Almen der Hochkönigroas erwandern oder mit dem E-Bike von Alm zu Alm pendeln möchten. Für beide Optionen standen den Gästen erfahrene Guides zur Verfügung. Die geführten Wanderungen und E-Bike-Touren, die von Maria Alm, Dienten und Mühlbach aus starteten, wurden auch dieses Jahr wieder sehr gut angenommen. Zahlreiche Gäste schlossen sich den erfahrenen Guides an und wanderten oder fuhren gemeinsam den 11 idyllischen Almen entgegen.

„Vergessene“ Almschmankerl, Jodeldiplom und Edelweiß-Schnitzer
Vor dem Hintergrund des majestätischen Hochkönigs warteten die Hüttenwirte bereits mit allerlei kulinarischen Almschmankerln auf die Gäste – von selbstgemachten Alm-Limonaden bis hin zu fast in Vergessenheit geratenen regionalen Köstlichkeiten wie „Schottsuppe“ oder „Muas“. Aber nicht nur die Kulinarik, auch das Rahmenprogramm auf den Hütten sorgte für Begeisterung unter den zahlreichen Gästen. So gab auf der Postalm etwa Edelweiß-Schnitzer Hans Einblicke in die Kunst dieses alten Handwerks. Vor den Augen der Gäste fertigte der Tiroler mit viel Gefühl aus einem Stück Holz ein Edelweiß, das den Vorbildern aus dem

Gebirge zum Verwechseln ähnlichsah. Eine etwas andere Kunst konnten die Gäste auf der Dientalm erlernen: Bei einem Jodelkurs wurden Interessierten die Grundkurse dieses alpenländischen Brauchtums beigebracht. Viele Gäste nutzten die Chance und bekamen nach dem Kurs, bei dem nicht nur gejodelt sondern auch viel gelacht wurde, ein Jodeldiplom ausgehändigt.