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05. Januar 2017
Königstour – von ganz gemütlich bis sehr sportlich

Am Hochkönig wartet eine der besten Skirunden der Alpen mit fünf Gipfeln,
32 Pistenkilometern, 6.700 Höhenmetern und traumhaften Ausblicken.

Die Königstour ist der Klassiker bei den Wintersportfans am Hochkönig. Nicht ohne Grund wurde sie 2014 vom Onlineportal Skiresort.de als „Beste Skirunde“ ausgezeichnet. Dank nahtloser Verbindungen zwischen den Abfahrten bietet sie gemütlichen Pistenspaß für die ganze Familie. Sportlich Ambitionierte machen es wie der Einheimische Peter Korat und fahren die Skirunde dreimal hintereinander. Wer auf Königstour geht, erlebt das ganze

Skigebiet an einem Tag und muss dabei keinen Lift und keine Piste zweimal benutzen. Stärkung versprechen die vielen Hütten im Skigebiet, wie etwa die Bürgl Alm, wo es den besten Kaiserschmarrn des Landes geben soll.

„Das Besondere an der Königstour ist, dass man von Tal zu Tal fährt“, erzählt der Mühlbacher Peter Korat. Wie beinahe jeder aus der Region Hochkönig kennt der leidenschaftliche Skifahrer die Skirunde in- und auswendig: „Sie führt durch die drei Skigebiete Maria Alm, Dienten und Mühlbach über 32 Pistenkilometer, ohne dass man einen Lift oder eine Abfahrt zweimal nehmen muss. Und immer hat man diesen wunderbaren Panoramablick auf den imposanten Hochkönig.“ An einem einzigen Tag überwinden Wintersportler somit fünf Gipfel und 6.700 Höhenmeter. Was sich anspruchsvoll anhört, ist in Wahrheit ein riesiger Pistenspaß für Groß und Klein. So ist die Familienabfahrt in Mühlbach etwa die längste Abfahrt der Königstour. Wer wenig Zeit hat, kann auch nur Teilstrecken der Königstour befahren, denn durch die zahlreichen Ein- und Ausstiegspunkte sowie die eindeutige Beschilderung ist die Tour sehr flexibel. Zu einer kleinen Rast entlang der Strecke laden die Logenplätze ein, von dort hat man die schönste Sicht auf das traumhafte Alpenpanorama. Die markanten Holzthrone eignen sich außerdem bestens für das ein oder andere Erinnerungsfoto.

„Die Königstour? Das geht auch dreimal hintereinander!“
Peter Korat, der gern auch mal mit Geschäftspartnern auf den Pisten seiner Heimatregion unterwegs ist, wollte es eines Tages ganz genau wissen. Nachdem er die Runde gerade beendet hatte, wurde er von Gästen nach der Königstour gefragt. Anstatt den Weg zu beschreiben, fuhr er kurzerhand noch einmal mit und zeigte ihnen die Strecke einfach persönlich. „Als wir wieder zurück waren, hätten wir noch Zeit für ein drittes Mal gehabt. An diesem Tag entstand die Idee“, erinnert er sich. Später setzte er das ambitionierte Vorhaben in die Tat um. Weil es jedoch einiges an Planung verlangt, gibt Korat zu bedenken: „Die Königstour dreimal zu fahren, heißt, einen genauen Zeitplan zu haben, denn dabei reizt man ja die ganze Liftzeit aus.“ Statt Einkehrschwung mit regionalen Schmankerl in den Hütten heißt es dann Mittagspause in einer Gondel mit selbstgemachtem Pausenbrot. Gute Skifahrer können die Strecke ohne Pause in zwei bis drei Stunden schaffen.

Der wohl beste Kaiserschmarrn im ganzen Land
Wer es nicht ganz so eilig hat, sollte sich eine Rast in einer der vielen Skihütten gönnen, denn auch das Gastro-Angebot am Hochkönig ist herausragend. In der vergangenen Saison wurde die Region vom Portal Schneehoehen.de bei der TOP-Skigebiet-Wahl dafür mit dem ersten Platz ausgezeichnet. „Auf jedem Berg hast du eine tolle Hütte mit einem super Angebot. Du findest hier eine ganz bodenständige Küche, aber auch richtig edle Sachen mit einer Top-Weinkarte. Und das Thema ‚vegan‘ spielt bei uns ja schon länger eine große Rolle. Da ist wirklich für jeden was dabei“, erzählt Peter Korat begeistert. Den besten Kaiserschmarrn des Landes soll es übrigens in der Bürgl Alm geben. Wirtin Gabi Bürgler zaubert aus Mehl, Butterschmalz, frischer Milch und Eiern eine Kreation, die nicht nur im Internet überschwänglich gelobt wird. Auch das Galileo-Team mit Testesser Thomas „Jumbo“ Schreiner hat sich das Gericht schmecken lassen und schwärmte danach vom wohl besten Kaiserschmarrn Österreichs.