Historische Bartholomä Wallfahrt

Von Maria Alm über das Steinerne Meer zum Königssee

Die Maria Almer Wallfahrt – besser bekannt als Bartholomä-Wallfahrt – ist eine der ältesten Hochgebirgswallfahrten in Europa. Die Gehzeit beträgt rund neun Stunden und stellt eine anspruchsvolle Herausforderung dar. Die Geschichte der Almer Wallfahrt geht zurück bis ins Jahr 1635. Der Legende nach wurde sie von der Saalfeldner Bevölkerung als Dank für eine Reihe überstandener Pestepedemien ins Leben gerufen. Ursprünglich war die Halbinsel Hirschau mit der Kapelle St. Bartholomä eine Zwischenstation der Pilgerreise. Das eigentliche Ziel war damals Bad Dürrnberg bei Hallein.

Als im Jahr 1688 eines der Boote, das die Pilger über den See brachte kenterte, ertranken 71 Menschen im Königssee. Seit dieser Tragödie endet die Almer Wallfahrt offiziell in St. Bartholomä. Zum Gedenken an die Toten wird jedes Jahr ein Kranz an die Falkensteiner Wand, die steil in den See abfällt gehängt. In der politisch unruhigen Zeit nach dem ersten Weltkrieg geriet der Brauch in Vergessenheit. Auf Initiative der Almer Musikkapelle, fand 1951 die erste Nachkriegswallfahrt statt, die bis heute von der Pinzgauer Trachtenmusikkapelle Maria Alm ausgerichtet wird.

In den letzten Jahren hat das „Barthlmä-Gehen“ massiv an Popularität gewonnen. Bei gutem Wetter sind bis zu 2.500 Teilnehmer am Berg unterwegs.

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