Sommerurlaub in Hochkönig
ONLINE BUCHEN
2
  • 11
  • 22
  • 33
  • 44
  • 55
  • 66
0
  • 00
  • 11
  • 22
  • 33
  • 44
  • 55
  • 66
AKTUELLES WETTER

Heute

Nachmittag 16°C
16°C

Morgen

Sonntag 16°C
16°C
Wetterdetails
SOMMERBERGBAHNEN

Unsere sechs Sommerbahnen bringen Sie sicher und komfortabel ganz nahe an Ihren Gipfel der Gefühle.

Wählen Sie zwischen zahlreichen Wanderrouten Ihre persönliche Lieblingstour und bekommen Sie ganz schnell Lust auf mehr!

Öffnungszeiten & Preise
HOCHKÖNIG CARD

Card

Mit der Hochkönig-Card erleben Sie das umfassende Aktiv-Angebot unserer Urlaubs- & Ausflugsregion.

Urlaubsvorteile ansehen
TOURENPORTAL
Tourenportal Tourenportal
Zum Tourenportal
WELCHES URLAUBSGEFÜHL SUCHEN SIE?
Gefühlefinder
Zum Gefühlefinder
Zurück zur Übersicht

Verbinden, was eins ist

Baustellen Story Nr. 2

Es ist Mai, Zeit für eine neuerliche Baustellen Story vom Natrun hoch über Maria Alm. Letzte Woche war es wieder soweit und Ing. Siegfried Egger hat mich zur Baubesprechung mitgenommen. Ein kurzes Statement vorab: “Da geht ganz schön was weiter.” Für jemanden wie mich, der einen Monat nicht auf der Baustelle war, ist dort fast nichts mehr so, wie ich es in Erinnerung hatte. Der Speicherteich ist beinahe fertig, die Skipiste über den Sonnberg verträgt schon fast die ersten Schwünge und die Tal- und Bergstationen nehmen ordentlich Form an. Aber sehen wir uns das ganze im Detail an.

"Phase 3" beim Speicherteich


Beim Bau des Speicherteichs am Natrun sprechen die Experten von drei Phasen. Aktuell befinden sich die Männer in der letzten Phase, “der Fertigstellung”. Faszinierend,  welch gigantisches Speicherbecken hier entstanden ist. Derzeit ist man gerade dabei die Folien zu verlegen, die am Grund des Speicherteichs für dessen Dichtheit sorgen. Bevor diese aufgetragen werden kann, muss der Untergrund allerdings mit schwerem Gerät ordentlich plattgewalzt werden. Darüber wird dann die schwarze Folie verlegt, somit ist der See dicht. Die finale Schicht - bevor das Wasser kommt - ist Kies, die auch zugleich den Grund des Speicherteichs darstellt.

Fertigstellungs-Phase am Speicherteich

Zeitgleich mit der Folienverlegung am Grund des Speicherteichs wird gerade das Pumphaus an jener Stelle errichtet, wo wir bei meinem letzten Besuch noch das Innere des Sees betreten haben. Jetzt ist hier alles zu und die riesigen Rohrleitungen, deren Konstruktion ich im April bewundert habe, führen direkt in das Pumphaus, das Herzstück des Speicherteichs. In diesem Gebäude befinden sich die leistungsfähigen Pumpen, die das Wasser später dorthin befördern sollen, wo es zur Schneeproduktion gebraucht wird. Die Leitungen vom Pumphaus zu den Schneekanonen sind  bereits fertiggestellt. Alles läuft genau im Zeitplan.


Skipiste, Humus, Fauna und Flora


Weil wir gerade vom Zeitplan gesprochen haben, dieser wird auf der gesamten Baustelle aktuell sehr gut eingehalten. Das lang anhaltende, gute Wetter begünstigt die Sache natürlich, aber so eine Baustelle ist immer nur so gut, wie dessen Planung und Umsetzung vor Ort. Die Männer am Bau leisten hervorragende Arbeit und selbst die “Eisheiligen” Anfang Mai, jene kalte Zeit, in der es sogar bis unter 1.000 m Seehöhe Schneefall gab, konnten dem raschen Baufortschritt nichts anhaben. 

Es wird gebaggert an der neuen Skipiste

Die Feldleitung, welche von der Bergstation der Sonnbergbahn bis zur Bundesstraße im Tal unterhalb der neuen Skipiste verläuft, ist ebenfalls bereits fertig. Zusätzlich zu dieser Leitung müssen noch alle Stromversorgungskabel verlegt werden, welche die Tal- mit der Bergstation verbinden. Diese Kabel stellen die Stromversorgung von Talstation, Bergstation und jeder einzelnen Liftstütze sicher. Wozu braucht man auf einer Liftstütze Strom? Gute Frage: In erster Linie für die sensible Sensorik, die für die Funktion und Sicherheit besonders wichtig ist. Die Sensoren messen den reibungslosen Betrieb und stellen sicher, dass die Seile perfekt über die Rollen an den Stützen laufen. Tun sie das nicht, wird ein Fehler gemeldet und die Bahn kommt zum Stillstand.

Auf der Skipiste sind die Planierarbeiten aktuell voll im Gange. Wo die Grab- und Verlegungsarbeiten von Rohrleitungen und Stromkabel abgeschlossen sind, wird Aushub aufgetragen, planiert, humusiert und begrünt. Die besondere Herausforderung hierbei ist die Gestaltung und Formgebung der Skipiste und die genaueste Einhaltung diverser Umweltrichtlinien, die der Bauleitung natürlich sehr wichtig sind. Die Form der Piste und ihr künftiger Verlauf sind aber schon gut zu erkennen, der Baufortschritt hier ist besonders bemerkenswert.


Tal-, Bergstation und Skibrücke


An der Bergstation der Sonnbergbahn wird gerade eifrig gebaut. Eine Menge motivierter und erfahrener Männer bringen Schalungen an und gießen Beton, der von riesigen Betonmischern angeliefert und vom Kran exakt an seinen Bestimmungsort manövriert wird. Das Herz der Bergstation, jene riesige Betonsäule, auf der sich später das Umlaufrad drehen wird, ist bereits zu erkennen. Im 90° Winkel zur Sonnbergbahn Bergstation wird daraufhin die neue Natrunbahn Bergstation errichtet. Zwischen den beiden Gebäuden verläuft die Skipiste, zukünftig haben die Gäste die Wahl zwischen der Abfahrt nach Maria Alm oder über die Sonnbergpiste zur Talstation der Abergbahn.

Das Wetter spielt eine wichtige Rolle beim Bau

Bevor die neue Bergstation der Natrunbahn errichtet wird, beginnt die Planung für die neue Piste über den Natrun. Schritt eins dafür ist das Ausheben des Grabens, welcher in weiterer Folge die Wasser- und die Stromleitung aufnehmen wird. Sobald das Holz der zuvor notwendigen Schlägerungsarbeiten abtransportiert ist, beginnt die Tiefbaufirma mit der Errichtung des Grabens. Aktuelle Herausforderung dabei: der bestehende dorfj@t ist noch im Betrieb und wird diesen erst Mitte August einstellen, dann muss alles schnell gehen, damit die neue, längere Bahn bis zum Start der Wintersaison 2018/2019 fertig ist.


Die Fundamente der Skibrücke, die an der Talstation der Sonnbergbahn ein sicheres Überqueren der Bundesstraße sicherstellen wird, kann man auch schon gut erkennen. Ebenso werden bereits jetzt die sogenannten “Brückenwiderlager” gebaut, auf denen später die Brückenkonstruktion ruhen wird. Was ist ein Brückenwiderlager? Brücken haben niemals starre Verbindungen zu jenen Seiten, die sie verbinden sollen. Sie sind immer flexibel gelagert, um eventuelle tektonische Bewegungen oder sonstige Veränderungen in der Landschaft ausgleichen zu können. Sie “sitzen” auf Rollen ähnlichen Brückenwiderlagern.

Noch kurz zusammengefasst - Baufortschritt Monat Mai:

  • Folienverlegung und Bau der Pumpstation beim Speicherteich
  • Kabelverlegung zwischen Tal- und Bergstation Sonnbergbahn
  • Beginn Bauarbeiten an der Liftstütze Nr. 1
  • Betonarbeiten Bergstation Sonnbergbahn
  • Brückenpfeiler und Brückenwiderlager an der Skibrücke Sonnberg
  • Beginn Leitungsbau von Bergstation in Richtung neuer Natrun-Piste
  • Fertigstellung Abspannfundament an der Talstation Sonnbergbahn


Bis bald im Juni mit dem nächsten Baustellen Update von mir!

Bewertung

Artikelbewertung ist 4.5 aus 14 Bewertungen. Wie gefällt Ihnen der Artikel?
Zurück zur Übersicht