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Unterwegs mit der Pistenraupe

17:00 Uhr Montag Abend, der Hochkönig “brennt” und erstrahlt in hell leuchtendem Abendrot. Ein weiterer winterlicher Skitag in der Skiregion Hochkönig neigt sich dem Ende zu. Während das Skigebiet und die Lifte zur Ruhe kommen, erwachen die Hallen hinter verschlossenen Türen und riesigen Garagentoren zum Leben. Tiefer, kraftvoller Motoren-Sound und Dieselgeruch liegen in der Luft. Jetzt schlägt die Stunde der wahren Helden des Skigebietes Hochkönig.


Gentlemen, “start your engines”

Es geht los mit der Pistenraupe unterwegs


Heißt es jeden Abend pünktlich um 17:00 Uhr und keine Minute früher. Erst wenn der Skibetrieb auf den Pisten zu Ende ist und die Pistensperre beginnt, werfen die Männer der Pistenpräparierung am Hochkönig die mächtigen Dieselmotoren der Pistenraupen an. Ich treffe mich mit meinem "Chauffeur" für heute und bin gespannt, was mich erwartet. Martin Burgschwaiger tritt gerade seinen Dienst an und nimmt mich heute mit in seinem Pistenbully, wenn er sich auf seine Mission der perfekt präparierten Skipiste begibt.


Nicht ohne vorherigen Sicherheits-Check

Sicherheit ist bei der Pistenpräparierung eine wichtige Sache. Pistenraupen sind hochtechnische Maschinen und schwere Geräte, bei deren Betrieb ständig auf Sicherheit und funktionierende Technik Wert gelegt wird. Beleuchtung, Signalanlagen, Bremsen, Motor, Hydraulik sind Funktionen, die vor jedem Einsatz zu checken sind. Martin macht das mit Nachdruck und erklärt mir dabei einige interessante Details. Auch auf dem Fahrersitz darf ich Platz nehmen und erfahre viel Wissenswertes über den Betrieb der Maschinen, wie sie gesteuert werden und welcher Knopf zu welcher Funktion gehört. Ich bin fasziniert, das habe ich mir ganz anders vorgestellt.


Punkt 17:00 Uhr - es geht los

So, runter vom Fahrersitz, Martin übernimmt das Steuer. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Seine Route ist lang heute Nacht und die Schicht beginnt pünktlich auf die Minute. Jeder Fahrer hat eine vorgegebene Pisten-Route zu absolvieren. Wer dieselbe Piste immer wieder präpariert, kennt seinen Arbeitsplatz genau und erzielt die besten Ergebnisse. Und auf die Ergebnisse kommt es an, das weiß jeder, der schon einmal Skifahren war und sich über perfekt präparierte Pisten gefreut hat. Wir beginnen mit der Piste beim Kinder-Übungslift. Hier ist besonders genaue Arbeit gefragt. Die Kids und Anfänger freuen sich über wunderschön planierte Pisten und ordentlich geshapte Ein- und Ausstiege am Schlepplift.


Ein vielfältiger Arbeitsplatz

Wenn Martin loslegt, bleibt kein Schneehaufen auf dem anderen


Wer jetzt glaubt:
“Kann doch nicht so schwer sein, mit einem tonnenschweren Pistenbully bergauf- und bergab zu fahren und dabei alle Hügel glatt zu planieren” der oder die irrt gewaltig. Die Arbeit an einer perfekten Piste ist eine echt herausfordernde Aufgabe. Ich war erstaunt, wie viele unterschiedliche Schnee- und Eis-Typen es gibt und welche verschiedenen Behandlungsweisen von Nöten sind, um diese zu bearbeiten. Schon alleine das im Einsatz befindliche Gerät macht einen großen Unterschied. Mit welcher Geschwindigkeit verrichtet die Fräse am Heck der Pistenraupe ihre Arbeit und passt diese auch zu den Verhältnissen? Für Eis, Nassschnee, Pulverschnee und so weiter und so fort muss immer eine spezielle Drehzahl an der Fräse eingestellt werden. Ein Expertenwissen, welches man nicht von heute auf morgen bekommt, da muss man schon einige Arbeitsstunden auf dem Buckel haben. Martin hat dieses Wissen und hat es sich im Laufe der Jahre seiner Arbeit angeeignet.


Auch hier wieder - Sicherheit ist oberstes Gebot

Immer wieder kommt es vor, dass sich Pistenbenützer nicht an die Pistensperre ab 17:00 Uhr halten und plötzlich wie aus dem Nichts vor der Pistenraupe auftauchen. Da ist große Vor- und Umsicht oberstes Gebot. Die Pistenraupe ist perfekt beleuchtet und mit dem Suchscheinwerfer entgeht so gut wie gar nichts dem geschulten Blick von Martin.
Wir waren bei der Sicherheit - sämtliche Absperrungen, Netze und Polsterungen am Pistenrand müssen immer um eine bestimmte Höhe aus dem Schnee herausragen. Dafür sind ebenfalls die Pistenraupenpiloten und der Pistendienst verantwortlich. Nimmt die Schneehöhe stetig zu, so sind diese Einrichtungen mit Pistenbully & Co. vom Schnee zu befreien, damit sie stets sämtlichen Sicherheitsstandards entsprechen.


Draußen unterwegs - ihnen entgeht gar nichts

Natürlich sehen Martin und seine Kollegen alles. Sie sind die ganze Nacht draußen auf den Pisten unterwegs und erkennen sofort, wo und wann Handlungsbedarf besteht. Die Ausbildung, und das hat mir Martin bestätigt, hört eigentlich niemals auf. Man lernt immer wieder etwas dazu und schult sich selbst am besten. “Learning by doing” quasi. Natürlich fällt man nicht als perfekter Pistenraupenpilot vom Himmel, dafür sind eine Menge Einsätze, Arbeitsstunden und Schulungen am Gerät notwendig. Ausgebildet wird man hauptsächlich von Vorgesetzten und Arbeitskollegen, die einem die Fertigkeiten der Pistenpräparierung näherbringen. Seit zwei Jahren fährt Martin jetzt schon seine Pistenraupe und wird das auch weiterhin machen.


Wunderwerke der Technik

Wunderwerke der Technik


In Dienten, wo wir gemeinsam unterwegs waren, sind mehrere Pistenraupen stationiert. Zwei “normale” Maschinen  mit 9 Tonnen Gewicht und 470 PS Leistung und zwei schwere Geräte mit 12 Tonnen Gewicht, 510 PS Leistung, Seilwinde, Ausleger und Haken. Diese Maschinen werden für die Präparierung im sehr steilen Gelände verwendet. Ein etwas älteres Gerät ist Reserve, sollte eine der neueren Maschinen nicht einsatzbereit sein und sein Dasein in der Werkstatt fristen. Die Werkstatt befindet sich ebenfalls auf dem Gelände. Im Inneren verrichten top ausgebildete Mechaniker ihre Arbeit und sorgen dafür, dass alles klappt und rennt bei den Pistenraupen. Wo technische Maschinen auf harte, winterliche Elemente treffen, geht den Mechanikern die Arbeit sicher nicht so schnell aus.


Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Martin, dass er mich in seiner Pistenraupe mitgenommen hat und mir seinen Arbeitsplatz gezeigt hat. Ich finde die Arbeit rund um die Pistenpräparierung sehr interessant und werde das nächste Mal sicher mit mehr Demut über perfekt präparierte Pisten rund um den Hochkönig meine Schwünge ziehen. Jetzt weiß ich nämlich, wie viel Arbeit, Know-How und Erfahrung dahinter stecken!
Wer selbst einmal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen möchte, kann übrigens sowohl in Maria Alm als auch Dienten eine Pistenbully Co-Pilot Tour buchen.


Vielen Dank und alles Gute für die laufende Wintersaison!



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