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Teil 4

Baustellenstory Gabühel Teil 4 – Da Summa is umma.


Obwohl die Temperaturen am Wochenende nochmals über die 15° Grad Marke klettern, hat in der Region Hochkönig definitiv der Herbst das Zepter in der Hand und auch der Saisonstart rückt mit riesigen Schritten näher. Denn in zwei Monaten sind die Weihnachtsfeiertage auch schon wieder vorbei.


Kurz Zusammengefasst: Es ist noch einiges zu tun, aber wir sind in den Endzügen mit unserem Projekt!


Was aber nicht bedeuten soll, dass wir während des Sommers auf der faulen Haut gelegen sind. Denn das schöne Wetter musste ausgenutzt werden und es wird wie bei jeder Baustelle, auch wenn alles glatt läuft, zum Ende hin immer etwas eng…

Aber jetzt mal der Reihe nach. Mitte Juli wurden in der Pumpstation alle Pumpen, Rohrleitungen, Überwachungseinrichtungen installiert und verlegt. Gleich nebenan bzw. ein paar Meter weiter oben bei der Bergstation, wurden die Schalungsplatten verlegt und die Bodenplatte, der Bahnhof und der Kommandoraum schossen wie die Schwammerl aus dem Boden.

Im September & Oktober folgte ein bautechnischer Meilenstein dem anderen. Zuerst wurde das rund 40 Tonnen schwere Seil am Gitschberg für den Seilzug angeliefert. In den nachfolgenden Tagen wurde das Seil Stütze für Stütze eingezogen und zu guter Letzt zusammengespleißt. Das Spleißen ist eine bruchfeste, dauerhafte, nicht lösbare Verbindung von Seilen oder Tauwerk durch Verflechten der einzelnen Stränge. Und wer einmal die Möglichkeit hat bei einem Seilspleiß zuzusehen, sollte das Angebot unbedingt annehmen. Kurz nach dem Seilzug wurden Stück für Stück die 35 Kabinen (eingeschweißt und verpackt wie überdimensionale Geschenkkartons) angeliefert und von unserem Team unter Hilfe von Monteuren der Firma Doppelmayr zusammengebaut. In der ersten Oktoberhälfte fanden bereits verschiedene Einstellarbeiten an der Seilspur und an den Kuppelstellen der neuen Bahn statt, wofür auch sechs Kabinen eingehängt wurden und sich am 09.10 das erste Mal bewegten - somit war die elektrische Inbetriebnahme geglückt!

Aber auch beim Speicherteich wurde fleißig geschuftet, Entnahmeleitungen gelegt, Teichfolien verlegt und verschweißt und anschließend mit Kies aufgefüllt, sodass der Teich Anfang November einsatzbereit und nach zweiwöchiger Füllzeit bis zu seinem maximalen Stauziel gefüllt ist. Das Stauziel eines jeden Teiches ist immer ein Meter unterhalb der Teichkrone (außer es gibt ein gesondertes Gutachten) – weshalb während der Bauzeit immer penibelst nachgemessen wird, ob auch alle Höhen laut Plan stimmen, denn bei jeder Abweichung zum Plan ändert sich auch das Füllvolumen des Speicherteiches!

Rund um die Baustelle werden aktuell die letzten Geländearbeiten fertiggestellt und gleich danach humusiert und begrünt. Auch entlang des Pistenrandes werden jetzt noch die 250 Stk. Bäume gesetzt. Beim Schutzwaldprojekt Grinnköpfl wurden während des Sommers bereits rund 1.200 Stk. Fichten, 700 Stk. Lärchen und 100 Stk. Ebereschen als Ausgleichsmaßnahme gepflanzt.

Und noch immer kann sich niemand auf seinen Lorbeeren ausruhen, denn auch im November wird es Schlag auf Schlag weitergehen. Neben den Bremsproben – die kein unwesentlicher Bestandteil bei einer Seilbahn sind J - findet auch die alljährliche Bergeübung, in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und Bergrettern aus Dienten und Mühlbach, bei der Gabühelbahn statt. Und nicht zu vergessen ist der 50 stündige Probebetrieb, der vor der behördlichen Abnahme am 26.11. erfolgen muss. Beim Probebetrieb ist die Anlage 50 Stunden Tag und Nacht durchgehend in Betrieb – gearbeitet wird in dieser Zeit im Schichtdienst.

 

Sobald die Temperaturen fallen und sich die Schneekanonen drehen, hören bzw. lesen wir uns wieder.

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