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Teil 3

Bautagebuch Gabühel Teil 3 – Die Vorfreude wächst.

 

Nach der Montage einiger Stützen im vergangenen Herbst wurde auch noch ein Teil des Aushubes des Speicherteiches vorgezogen bevor der Winter Einzug hielt. Und was war das heuer für ein Winter!?! In den Medien wurde nur über Schneechaos, Jahrhundertwinter, Salzburg versinkt im Schneechaos usw. berichtet. Aber so außergewöhnlich war die Schneemenge für unsere Region gar nicht. Einzig die kurze Zeit in der der Neuschnee gefallen ist, war etwas außergewöhnlich. Denn zwei Meter Schnee in Dienten bringen keinen Einheimischen ins Schwitzen.

 Der Baustart für die zweite Bauetappe unseres Projektes war mit Anfang Mai angesetzt. Normalerweise wäre es auch überhaupt kein Problem gewesen, aber der April und der Mai hätten uns beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Anstatt warmer Temperaturen und Schneeschmelze gab es noch einiges an Neuschnee dazu und der Altschnee wurde nicht weniger sondern leider von Tag zu Tag mehr. Somit war Abwarten und auf besseres Wetter hoffen angesagt. Da sich die Wetterlage leider nicht grob veränderte und ein Zuwarten einfach nicht mehr möglich war, mussten unsere Pistengeräte nochmals aus der Sommerpause zurückgeholt werden um die Zufahrtsstraßen und den kompletten Baubereich vom meterhohen Schnee zu befreien. Im Mai waren 30 cm Neuschnee auf der Baustelle keine Seltenheit und forderten den Bauarbeitern alles ab. Während am Berg gegen die Schneemassen gekämpft wurde, begann man im Talstationsbereich und entlang der Strecke bereits mit dem Abtragen der alten Bahn. Alle Sessel wurden abgehängt, Seil, Stützen, Motor und Elektrik ausgebaut, und warten nur darauf, in einem anderen Skigebiet weiterhin verlässlich ihren Dienst zu erweisen. Das alte Talstationsgebäude selbst wurde von uns nur gepachtet und wird vom Eigentümer wahrscheinlich in Zukunft zu Appartements umgebaut. Als schließlich das gesamte Bauareal im Bergstationsbereich schneefrei war, wurden als Erstes die Froschzäune wieder instandgesetzt, da auch diese mit der hohen Schneelast zu kämpfen hatten.

 Seit Ende der Schlechtwetterperiode läuft es aber wie am Schnürchen und an der neuen Talstation gehen die Schlosser-, Spengler- und Elektrikerarbeiten in die Endphase und rein optisch schaut die Station schon ziemlich fertig aus. Entlang der neuen Lifttrasse wird mit der Montage der restlichen Stützen begonnen. So konnte zum Beispiel die Stütze 7 letztes Jahr nicht montiert werden, da sie sich direkt unter dem Seil der alten Gabühelbahn befand. Die größte Baustelle aktuell befindet sich am Berg. Dort wird auf allen Ebenen und überall gearbeitet. Für einen Außenstehenden ein ziemliches Durcheinander, aber alle Firmen wissen genau was zu tun ist.

Die Bodenplatte der Bergstation ist betoniert und aktuell wird die Schalung für die Gebäudewände aufgestellt.

Etwas unterhalb der Bergstation sind die Betonarbeiten bei der Pumpstation soweit abgeschlossen und die Arbeiten am Innenausbau sind voll im Gange.

Das größte Gewusel von Mensch und Maschine befindet sich aber beim neuen Speicherteich. Mehr als die Hälfte des Teiches wurde bereits ausgehoben und die Baustelle ist damit voll im Zeitplan – das ist auch gut so – denn immerhin müssen am Ende der Bauzeit noch für die Inbetriebnahme und das Füllen des Teiches 3 Wochen einkalkuliert werden.

 

Das war es vorerst von uns und wir freuen uns schon auf die nächste Baustellen Story.

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