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Schneeschuhwandern am Hochkönig: Hallo Winterwunderland!

Über eine tiefverschneite Winterlandschaft gleiten, die würzige Bergluft in der Nase und das grandiose Hochkönig-Panorama vor Augen: Eine Schneeschuhwanderung am Hochkönig ist ideal, um den Kopf freizubekommen. Wir haben den Salewa Schneeschuh-Pfad ausprobiert und sind rund zwei Kilometer der Entspannung entgegengewandert. Getroffen haben wir sie bereits nach wenigen Metern.

Der Atem schwebt in kleinen Wölkchen vor uns in der Luft, als wir beim Berghotel Arthurhaus in Mühlbach am Hochkönig bei frostigen Temperaturen aus dem warmen Auto steigen. Der Anblick, der sich uns dabei eröffnet, ist schlichtweg grandios: Eingebettet zwischen Hochkeil und den Mandelwänden bietet sich hier der ideale Ausgangspunkt für Aktivitäten aller Art, im Winter wie im Sommer. Doch wir sind heute hier, um etwas für uns ganz Neues auszuprobieren: Schneeschuhwandern. In unserem Freundeskreis ist das Wandern mit den praktischen Schneeschuhen in den letzten Jahren zu einer beliebten Wintersportart avanciert und gerade auch als Alternative zu Skitouren in aller Munde. Keine Frage – das müssen wir auch testen! Vorab machen wir uns ein bisschen über das Schneeschuhwandern schlau und erfahren, dass man – anders als beim Skitourengehen – fast keine Vorkenntnisse dazu braucht. Wichtig ist jedoch, dass man auf den markierten Wegen bleibt, Abstand zu den Tieren hält und sich vorab über die Lawinengefahr informiert.  

Ausrüstung zum Schneeschuhwandern: das gehört in den Rucksack
Apropos Sicherheit: Ein LVS-Gerät sollte man unbedingt in den Rucksack packen, sicher ist sicher. Auch eine Karte oder ein Kompass schaden nicht. Handschuhe, Haube und Sonnenbrille müssen ebenfalls mit ins Gepäck, genauso wie feste, wasserdichte Bergschuhe oder warme Winterstiefel. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Gamaschen eine wirklich gute Investition sind: sie verhindern, dass Schnee in die Schuhe fällt und die Socken nass werden. Bei der Kleidung empfiehlt es sich, das bewährte Zwiebelprinzip zu beachten – uns wird beim Wandern über den glitzernden Schnee sogar bald warm. An Sonnenschutz sollte sowieso immer gedacht werden und auch etwas zu trinken kann nie schaden. Wer die schönen Momente in den Bergen für die Ewigkeit festhalten möchte, packt noch seine Kamera in den Rucksack.

Schneeschuhwandern am Hochkönig: es lebe die Vielfalt!
Rund um den Hochkönig gibt es zahlreiche ausgewiesene Routen zum Schneeschuhwandern – in allen Schwierigkeitsstufen, von leicht bis schwer. Als blutige Anfänger wollen wir es beim ersten Mal etwas ruhiger angehen und das tiefverschneite Winterwunderland so richtig genießen. Ein bisschen körperliche Anstrengung darf aber schon dabei sein. Deshalb entscheiden wir uns für den Salewa Schneeschuh-Pfad. Gute zwei Kilometer führt dieser Pfad vom Parkplatz des Arthurhauses auf rund 1.500 Metern über den Troiboden zur Rudolph Schanze und wieder zurück. Ein Rundweg – perfekt! Beim Arthurhaus leihen wir uns ein paar Schneeschuhe aus, rücken unsere Sonnenbrillen zurecht und los geht’s! Wir stapfen den markierten Weg entlang, anfangs noch etwas zaghaft. Ein bisschen kommen wir uns vor wie zwei tollpatschige Flamingos im Schnee, weil wir die Beine auf den ersten paar Metern viel höher heben als nötig. Doch schon nach kurzer Zeit gewöhnen wir uns an unsere neuen Fortbewegungsmittel und gleiten etwas eleganter über die verschneiten Hänge. Wir kommen an den Skiliften vorbei, wandern an der Loipe entlang und beobachten dabei das emsige Treiben der Wintersportler. Oben am Troiboden mach wir eine kurze Pause. Wir sind froh, dass wir zwei Trinkflaschen eingepackt hab – und auch die kleine Jause ist jetzt sehr willkommen. 

Hallo Entspannung
Frisch gestärkt geht´s weiter. Wir wandern an einer alten Lifthütte vorbei und queren vorsichtig die Skipiste. Jetzt kommen wir auf eine Forststraße, die uns wieder in Richtung Arthurhaus bringt. Mittlerweile gleiten wir auf unseren Schneeschuhen beinahe lautlos durch die verschneiten Wälder. Und genauso leise hat sich die Entspannung eingeschlichen. Wir plaudern weniger als zu Beginn unserer Tour, sondern nehmen die Schönheit um uns intensiv war. Der Schnee, der von den Bäumen fällt und mit einem leisen Plopp im watteweichen Boden versinkt. Die Sonnenstrahlen, die durch die Äste brechen und die unterschiedlichen Spuren der Wildtiere im Schnee. Nach knapp zwei Stunden erreichen wir wieder den Parkplatz beim Arthurhaus. Lächelnd schnallen wir unsere Schneeschuhe ab und geben sie zurück. Vielleicht kaufen wir uns eigene, überlegen wir laut. Denn die nächste Schneeschuhwanderung am Hochkönig, die werden wir gleich fixieren. Weil Kraft tanken im stillen, verschneiten Wald und die Seele baumeln lassen – das gelingt mit Schneeschuhen an den Füßen ganz wunderbar.  

 

 

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