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Mein Beruf ist meine Berufung

"Mein Beruf ist meine Berufung.“

Den Geist der weiten Welt leben und dabei immer die Region im Herzen haben. Dass das kein Widerspruch sein muss, beweist Tom Schwaiger mit seiner TOM Almhütte in Maria Alm. Wir durften mit dem jungen Hüttenwirt über die Verwirklichung seines Traumes sprechen, über gute Nachbarschaft, die Region und noch viel mehr.

 
„Ich bin ein echter Almer und bodenständig. Das sind meine Wurzeln, das ist mir wichtig. Trotzdem möchte ich den Spagat zwischen Regionalität und weiter Welt schaffen.“ Tom Schwaiger lächelt und rückt einen Polster aus altem Bauernleinen zurecht. Wir treffen den jungen Hüttenwirt auf 1.166 Metern Seehöhe hoch über Maria Alm, in der TOM Almhütte – seiner Almhütte. Hier geht moderne Architektur einen aufregenden Flirt mit urigem Hüttencharme ein und scheinbare Gegensätze vereinen sich zu einem stimmigen Ganzen. Große Glasflächen treffen auf gräuliches Altholz, Designermöbel aus Italien auf heimisches Bauernleinen und Fleisch vom Landwirt ums Eck auf von Meisterhand zubereitetes Sushi. „Unsere Hütte erfüllt den Standard einer Ski- und Wanderhütte, ist aber auch gleichzeitig eine zeitgemäße Eventlocation – von der Hochzeit bis zu Seminaren und Vorträgen“, sagt Tom. „Wenn ich etwas mache, muss ich zu hundert Prozent dahinterstehen. Es muss für mich echt sein.“

 

Im Sommer wie im Winter eine Wohlfühl-Oase

Die neue Hütte, nur wenige Meter von der Bergstation der Natrun- und der Sonnbergbahn entfernt, ist rundum gelungen und lädt zum Wohlfühlen ein. Eine gute Stunde geht man zu Fuß hinauf, die Natrun- und Sonnbergbahn bringt Gäste in nur wenigen Minuten hinauf zur Hütte – das ganze Jahr über. Seit 1. Dezember 2018 schaltet und waltet Tom gemeinsam mit seinem Lebensgefährten Mario Lanner und rund 30 Mitarbeitern auf der TOM Almhütte. Mario, ein Friseurmeister und TEH-Pädagoge, lebt mit Tom das ganze Jahr über auf diesem traumhaften Fleck Erde – der Almhütte ist eine Wohnung angeschlossen. „Mario hat die Ausbildung zum Pädagogen der Traditionellen Europäischen Heilkunde in Unken gemacht“, erzählt Tom und fügt lächelnd hinzu: „Der Mario ist geschickt, was Kräuter betrifft. Er macht auch Räucherungen und beschäftigt sich viel mit diesen Themen.“ So ist es nur naheliegend, dass die TOM Almhütte auch Mitglied der Hochkönig Kräuteralmen ist.

 

„Ich war schon als Bub am liebsten bei den Gästen“

Das man heute dort oben nicht nur ein grandioses 360 Grad-Panorama, sondern auch eine Hüttenkultur genießen kann, die ihresgleichen sucht, das ist dem Mut und dem Einsatz von Tom zu verdanken. Mit seinen 34 Jahren ist er ein junger Hüttenwirt, doch liegt ihm das Gastronom-sein quasi in den Genen. Die TOM Almhütte ist genau wie Eigentümer Tom selbst Teil der „Eder Collection“ der Familie Schwaiger, zu der noch zwei Hotels und Appartements gehören. „Das Hotel Eder im Zentrum von Maria Alm ist mein Großelternhaus“, erzählt Tom. „Ich war schon als kleiner Bub am liebsten bei den Gästen. Ich denke, für diesen Beruf muss man geboren sein. Und für mich ist das auf alle Fälle meine Berufung.“ Nach der Hotelfachschule und der Tourismusausbildung in Tirol war Tom die Praxiserfahrung wichtig. Nach mehreren Zwischenstopps in der Schweiz, in Spanien, Deutschland, auf einem 7-Sterne-Plus-Schiff und acht Jahren als Event-Verantwortlicher für Harley Davidson Europa, zog es ihn wieder zurück nach Maria Alm, wo er gemeinsam mit seiner Schwester den älteren Bruder unterstützte.

 

Selbstständigkeit als Ziel

„Ich hab zu dieser Zeit auch die Ausbildung zum Diplomsommelier und F&B-Manager gemacht“, erzählt Tom. „Aber für mich war eigentlich immer klar, dass ich mich selbstständig machen möchte.“ 2014 erfuhr er durch Zufall, dass eine neue Gastronomie am Berg entstehen solle. Tom war sofort Feuer und Flamme. „Ich hab gleich den Grundeigentümer – einen Landwirt – angerufen und mit ihm über das Projekt gesprochen. Dann konnten wir relativ schnell loslegen.“ Rund eineinhalb Jahre dauerte die Planungsphase, während der Tom alle Schritte immer wieder auch mit dem Grundeigentümer abgestimmt hat. „Ich hab gesagt, das hier ist euer Daheim und ich möchte, dass das auch für euch passt. Das ist mir sehr wichtig.“ Bis heute hat Tom ein sehr gutes Auskommen mit dem Grundeigentümer. „Ich will keinem etwas wegnehmen. Eine gute Nachbarschaft ist mir sehr wichtig“, sagt Tom und trinkt einen Schluck Kaffee.

 

Choupette ist Mitbewohner, Maskottchen und Logo-Pate auf vier Pfoten

Als wir zu unserem Kaffee greifen, fällt uns die kleine Praline ins Auge, die zum Cappuccino gereicht wird. Ihre Form ist etwas ungewöhnlich. „Ja, das ist Choupette, unser Mops“, sagt Tom und lacht. „Die Berger Confiserie hat eine Praline für uns kreiert, mit dem Konterfei von Choupette drauf. Choupette ist unser Hund, gleichzeitig unser Maskottchen und hat für unser Logo Pate gestanden.“ Choupette lebt gemeinsam mit Tom und Mario oben auf der Alm. „Was die Konzeption der Hütte betrifft, haben wir viel in die Zukunft gedacht, um ein nachhaltiges Konzept zu schaffen“, erklärt Tom. „Das betrifft nicht nur das offensichtliche, sondern auch viele Details, die hinter den Kulissen ablaufen.“ Ein spezielles Abwurf- und Containersystem für Flaschen, beispielsweise, oder ein System aus der Schweiz zur bestmöglichen Verwertung von Speiseresten. Einige der Lampen hat eine Künstlerin aus Maria Alm im Upcycling-Verfahren extra für die TOM Almhütte hergestellt. Auf die alte Weinpresse aus dem 18. Jahrhundert, die im oberen Stock als Luster fungiert, ist Tom in Oberösterreich gestoßen.

 Mops als Maskottchen

Eigene Weine und Bier aus dem Stahltank

Als Diplomsommelier ist es Toms Anspruch, seinen Gästen stets beste Qualität zu offerieren. „Wir haben beim Wein eine echte Hausmarke – da wird nicht nur bloß das Etikett getauscht“, unterstreicht Tom. „Wir bieten beispielsweise unseren ‚Eder Rot´ vom Weingut Keringer im Burgenland an. Da bekomme ich im Oktober zum Beispiel fünf verschiedene Weinmuster und ich such mir einen daraus für das kommende Jahr aus. Der wird dann beim Fachkomitee in Wien eingereicht.“ Bereits zweimal konnte die „Eder Collection“ für diesen Wein die Goldmedaille mit nachhause nehmen. „Den Winzerfrizzante bekomme ich vom Leopold Müller im Kremstal, der wird auch eigens für uns gemacht. Genauso wie der ‚tom Sprudel´, ein Rosé Sekt von Leo Hillinger. Der wird regelmäßig frisch für uns abgefüllt, so schmeckt er am besten.“ Aber auch beim Bier setzt Tom auf Exklusivität. „Wir haben ein eigenes Bier, das kommt braufrisch aus der Gösser-Brauerei. Im ganzen Hochkönig-Gebiet bin ich der einzige, der ein Bier-Tanksystem hat.“ Der Vorteil des Stahltanks ist unter anderem, dass das Bier so schmeckt, wie es soll – wie direkt aus der Brauerei. „Das Bier wird nicht zusätzlich mit Kohlensäure versetzt, deshalb ist es viel bekömmlicher“, erklärt Tom.

 

Die Region als Qualitätslieferant

Keine Kompromisse hinsichtlich Qualität macht Tom auch bei den Zutaten für die Gerichte, die auf der Hütte selbstgemacht werden. „Mir ist das Bodenständige wichtig“, betont Tom. „Deshalb wollte ich auch einen Koch, der das beherrscht. Unser Küchenchef Stefan Streitberger kocht die Rindssuppe noch mit Knochen, er macht auch Knödel oder Spätzle selbst. Meiner Erfahrung nach können die wenigsten heute noch gute Kasnocken machen, oder Erdäpfelnidei, oder Blunzengröstl. Der Stefan kann das.“ Das Fleisch kommt fast ausschließlich aus der Region, etwa von der Metzgerei Fürstauer in Saalfelden. Das Rindfleisch kauft er vom Grundeigentümer. Auch Traditionelles wie Beuschel oder Innereien kommen aus heimischen Schlachthäusern. „Wir möchten einfach beste Produkte zum fairen Preis anbieten“, erklärt Tom seine Philosophie. „Für mich war auch Kaffee ein großes Thema, weil ich selbst sehr gerne Kaffee trinke. Da konnten wir mit der Familie Schärf in Harham bei Saalfelden einen tollen Partner gewinnen.“

 

Ein ehrlich gutes Gefühl
Wir trinken den letzten Schluck von unserem Cappuccino und genießen noch einmal den herrlichen Blick – sowohl in die Hütte hinein, als auch von der Hütte nach draußen. Die Fenster im Dachgeschoß lassen sich komplett öffnen – Cabrio-Feeling auf der Alm, sozusagen. Bevor wir gehen, fragen wir den Hüttenwirt noch, was er sich für die TOM Almhütte wünscht. Da muss Tom nicht lange überlegen. „Ich wünsche mir, dass die Gäste gerne wiederkommen. Dass sie sich denken: da hab ich ein gutes Gefühl, das ist ehrlich. Das wünsch ich mir. Und ich glaube einfach, gute Qualität bewährt sich.“

 

 

 

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