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„Daheim ist es einfach am schönsten“

  „Daheim ist es einfach am schönsten“

 Genusswirtin Sieglinde Kögl-Plenk und Juniorwirtin Nathalie Kögl sind das dynamische Duo hinter dem Hotel „Bergheimat“– ein Traditionshaus im schönen Mühlbach am Hochkönig. Wir durften mit dem sympathischen Mutter-Tochter-Gespann über die Herausforderungen eines Generationenbetriebs sprechen, über gelebte Regionalität und das Glück, das tun zu können, was man am liebsten macht.

 

„Für mich war schnell klar, dass ich den Familienbetrieb weiterführen möchte“, sagt Nathalie und lächelt. Wir treffen die 27-jährige Juniorwirtin gemeinsam mit ihrer Mutter, Genusswirtin Sieglinde, in der Bergheimat hoch über Mühlbach. Hinter dem Haus erhebt sich das majestätische Hochkönig-Massiv, drinnen herrscht Gemütlichkeit und eine familiäre Atmosphäre. Kein Wunder, ist die Bergheimat tatsächlich bereits seit Generationen in Familienbesitz – seit vier, um genau zu sein.

 

Frischer Wind in vierter Generation

2019 feiert das beliebte Haus 70-jähriges Betriebsjubiläum. „Ursprünglich war es das Austragshaus vom Nachbarbauern“, sagt Sieglinde. „Irgendwann sind meine Großeltern dann hier sesshaft geworden. Und so hat die Geschichte der Bergheimat ihren Lauf genommen. Wir hatten sogar einen der ersten Swimmingpools in der Region. Und bis heute gibt es immer wieder etwas zu tun – kürzlich haben wir zum Beispiel den Wintergarten erneuert.“ Bei all diesen Dingen steht ihr Tochter Nathalie zur Seite. „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, dass ich gemeinsam mit Mama das Hotel führen darf“, sagt Nathalie. „Mama bezieht mich in alles mit ein. Diese Verbundenheit ist sehr schön. Das zieht sich bei uns durch. Wir ergänzen uns perfekt und sind richtig eng zusammengewachsen.“ Seit 2017 leiten Juniorwirtin Nathalie und Genusswirtin Sieglinde die Geschicke der Bergheimat gemeinsam „Wir sind ein eingespieltes Mädelsteam mit viel Frauenpower“, lacht Nathalie.

 

Mutter und Tochter, aber auch Geschäftsleute

„Mit der Nathalie ist frischer Wind in unser Haus eingekehrt“, sagt Sieglinde und wirft ihrer Tochter einen stolzen Blick zu. „Wir sind Mutter und Tochter, aber auch Geschäftsleute. Nathalie hat sich viele andere Betriebe angeschaut, war auf Saison und zwischendurch auch mal in England. Jetzt ist sie wieder da, und darüber bin ich sehr froh.“ Auch in einem anderen Familienbetrieb hat Nathalie einmal mitgearbeitet, um dessen Philosophie kennenzulernen. „Als ich dann wieder zuhause war, bin ich draufgekommen: Daheim ist es einfach am schönsten“, Nathalie lächelt und streichelt ihrem Dalmatiner – dem jüngsten Familienmitglied – über den Kopf. „Egal ob Mama und ich oder auch unsere langjährigen Mitarbeiter – wir ziehen alle an einem Strang, jeder ist für den anderen da. Und das spüren auch die Gäste. Ich hab zur Mama mal gesagt, wir haben einfach die liebsten Gäste. Und für mich ist das bis heute so“, lächelt Nathalie. Auch der enge Kontakt zu den Gästen ist ihr wichtig. „Wir kümmern uns persönlich um die Gäste, kennen sie mit Namen und erinnern uns an sie, wenn sie wiederkommen. Das find ich einfach schön.“

 

„Mama ist sehr stark“

Diese Philosophie lebt Sieglinde, seit sie denken kann. Nach der Hotelfachschule war die gebürtige Mühlbacherin für ein halbes Jahr in Paris, hat etliche Praktika absolviert und ist danach, mit Mitte 20, in den Familienbetrieb eingestiegen. „Ich bin da einfach hineingewachsen“, sagt Sieglinde und schaut aus dem Fenster auf die schöne Bergkulisse. „Als ich 26 Jahre alt war, ist Nathalie gekommen. Und ein paar Tage später, als ich damals vom Krankenhaus heimgekommen bin, hab ich Nathalie schon an die Rezeption mitgenommen.“ Nathalie lacht. „Ja, deshalb sag ich auch immer, dass ich an der Rezeption aufgewachsen bin.“ Sieglinde war wichtig, den Familienbetrieb auch dann, mit einem kleinen Kind und drei Jahre später mit einer zweiten Tochter, weiter tatkräftig zu unterstützen. Auch wegen ihrer Eltern. „Mein Vater hat damals schon sehr fortschrittlich gedacht. Wir hatten zum Beispiel bereits in den 1970er Jahren in unseren Zimmern ein großes Bad und ein abgetrenntes WC. Er hat immer nach vorne geschaut. Das versuche ich auch.“ Und Nathalie ergänzt: „Mama ist sehr stark. Mama hat auf jede Frage eine Antwort, das macht sie aus. Sie ist eine Allround-Frau. Das ist schön, und es inspiriert mich.“

 

Gerne Gastgeber sein

Das Gastgeber-Sein liegt den beiden offensichtlich in den Genen – seit Generationen. Auch Sieglindes Eltern sind bis heute noch gerne im Betrieb. „Mein Papa ist 87 Jahre alt“, sagt Sieglinde und lächelt. „Aber am Abend, da setzen sich beide immer noch gerne zu den Gästen und erzählen ihnen was. Und mein Opa, der hat früher bei der Abreise jedem Gast mit der Ziehharmonika ein Ständchen gespielt.“ Auch Sieglinde selbst genießt den Umgang mit den Gästen. Im Sommer zeigt sie ihnen beispielsweise bei geführten Wanderungen ihre Heimat. Aus den Wildkräutern, die Sieglinde während dieser Wanderungen sammelt, bereitet sie am nächsten Tag Sirupe oder Säfte zu.

 Dalmatiner Bergheimat

„Gesellig speisen“ in der Bergheimat

Generell widmet sich Sieglinde immer, wenn sie Zeit hat, der Kulinarik. „Mama ist eine Hobby-Weinkennerin, das ist voll ihr Ding“, sagt Nathalie und lacht. „Vor einiger Zeit hat sie deshalb das ‚gesellige Speisen` ins Leben gerufen. Da sitzen alle Gäste gemeinsam an einer langen Tafel. Es gibt nur regionale Gerichte und Mama erklärt, von wo die Zutaten kommen. Dann bietet sie zum Essen besonderen Wein an, den sie persönlich probiert und ausgesucht hat. Das ist eine tolle Stimmung, ich mag das sehr gerne.“ Diese Leidenschaft ist bestimmt ein Grund dafür, warum die Bergheimat auch ein ausgezeichneter „Genusswirt“-Betrieb ist. Und natürlich die erstklassige Qualität der Speisen, die aus Produkten der Region hergestellt werden. Regionalität ist den beiden ein großes Anliegen. „Unsere Eier- und Milchbauern haben ihren Betrieb gleich dort die Straße hinunter“, sagt Nathalie und deutet aus dem Fenster. „Frische Forellen und Saiblinge bekommen wir von dort drüben, Schnäpse vom Grünegg Bauern aus Dienten. Wir haben Fleisch vom Pongauer Wild und vom Pinzgauer Rind. Uns ist wichtig, dass die Zutaten für unserer Küche aus der Region kommen. Regionalität ist für uns nicht nur ein Schlagwort – wir leben das.“

 

Wir trinken den letzten Schluck der selbstgemachten Berglimo von Sieglinde, die herrlich schmeckt, und machen uns langsam auf den Heimweg. Zum Abschluss fragen wir die beiden Wirtinnen noch, was eigentlich das schönste Kompliment, sei, dass ihnen ihre Gäste machen können. Die beiden sehen sich kurz an und lächeln. „Das schönste Kompliment ist, wenn die Gäste bei der Abreise schon ihren nächsten Urlaub buchen“, sagt Nathalie. Und auch, wenn ihr Uropa heute nicht mehr mit der Ziehharmonika für die Gäste spielt – die Bergheimat muss man einfach in bester Erinnerung behalten.

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