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Bautagebuch Gabühel - Teil1

Spatenstich am Gabühel

So mancher fleißige Blogleser wird sich jetzt denken „Was, schon wieder ein neuer Blog vom Natrun?“ Blog ja – Natrun nein, denn dieses Mal berichten wir von der anderen Seite des Berges. Denn auch in Dienten wird fleißig gearbeitet und da möchten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden halten. Für alle, die es interessiert wer hier seine Gedanken zu Papier, bzw. auf euren Bildschirm bringt. Ich bin Sebastian Nadeje, bei den Hochkönig Bergbahnen zuständig fürs Marketing und habe mit Baustellen im Grunde gar nichts am Hut. Sozusagen ein Newbie wenn es um Trassenlegung, Pumpstationen, Feldleitungen und Förderleistung geht. Nichts desto trotz werde ich euch laufend über den Baufortschritt am Gabühel berichten.


Planen, planen, planen

Von den einen geliebt, von den anderen verflucht. Ja, es war schon eine Hassliebe mit dem alten Gabühellift (auf Deantnerisch – Gabichilift), denn bei Schönwetter konnte man während der fast 15 Minütigen Fahrt relaxen, dem Sitznachbarn seine Lebensgeschichte erzählen und nebenbei die Sonne genießen. Aber bei Schneesturm oder Regen konnte man die Bergstation kaum mehr erwarten egal wie nett der Sitznachbar ist.

Nun ist es endlich soweit. Der Bau der neuen Gabühelbahn hat begonnen. Die vergangenen Jahre haben unsere Geschäftsführerin, Prokuristen und Betriebsleiter intensiv am Projekt Gabühel gearbeitet, Pläne geschmiedet und wieder verworfen, solange bis alles ins letzte Detail geplant war und für gut befunden wurde. Somit steht nun der Plan zur Umsetzung bereit.  Die Talstation der neuen 10er Gabühelbahn findet direkt beim Skizentrum Dienten seine neue Heimat. Die neue Bergstation wird ein Stück nach oben versetzt und gibt somit den Platz für den neuen Speicherteich frei der am Platz der alten Bergstation errichtet wird.

 Seilbahner sind jetzt Amphibienexperten

Mitte Juli war es soweit – Baubeginn – die Trasse für die neue Bahn wird gerodet. Doch die Vorbereitungsarbeiten laufen bereits seit März auf Hochtouren, wie so manchen Gast und auch Einheimischer bemerkt hat. Allerdings ohne Bagger und Kran sondern mit Kübeln, Stift und Schreibblock. Denn der alte künstlich angelegte Speicherteich neben der Steinbockalm wird der neuen Bergstation weichen. Nicht nur Wanderer und Skifahrer haben diesen Teich als perfektes Fotomotiv mit Blick auf den Hochkönig liebgewonnen, sondern auch Amphibien haben in unserem Speicherteich ihre Heimat gefunden. 10.000 Stück um genau zu sein. Bewaffnet mit Froschzäunen, Kübeln, Stift und Block ging es an die Umsiedlung der Frösche, Unken und anderen Teichbewohner. Rund ums Wander- und Laichgebiet der Amphibien wurden 5 km Froschzäune installiert und auf die Wanderung der Amphibien gewartet. Sobald sich Amphibien in den Kübeln gesammelt haben, wurden diese nach sorgfältiger Aufzeichnung, in speziell angelegte Biotope in der Nachbarschaft übersiedelt - quasi ein Fullservice Umzug für den Frosch. Von April bis heute wurde täglich kontrolliert, aufgezeichnet und umgesiedelt bis auch der letzte Einwohner sein neues zu Hause gefunden hat. Die Ersatzgewässer für unsere glitschigen Freunde wurden penibelst nach den Vorgaben von Naturschutz und Umweltanwaltschaft angelegt und während der Umsiedlungszeit, sowie auch in Zukunft, bestens betreut.

 

Wie geht es jetzt weiter?

In Bezug auf unsere Amphibienfreunde muss bis zum Ende der Bauarbeiten im Herbst 2019 darauf geachtet werden, dass das Baufeld amphibienfrei bleibt. Und auch sonst steht der Zeitplan und muss eingehalten werden. Das Sprichwort „Excel ist geduldig“ stimmt in diesem Fall nicht, denn jeder Arbeitsschritt ist genauestens getimed und jede Verzögerung beim Bau eines solchen Projektes lässt die Kosten in die Höhe treiben und verzögert im schlimmsten Fall sogar die Fertigstellung der Anlage im Winter 2019/2020. Für diesen Sommer stehen somit noch die Forststraßenverlegung, die Verlegung der 30 KV Leitung, der Bau der Talstation und der Stützten entlang der Strecke an. Aufgrund des engen Dientner Talraumes muss auch die Straße für die Bauarbeiten an der Talstation einseitig gesperrt werden. Und nach der Wintersaison 2018/2019 wird dann mit dem Bergstationsbereich und dem Bau des neuen Speicherteiches begonnen.

Das war nun ein kurzer Einblick ins Projekt Gabühel.- Ich hoffe es hat euch gefallen und bis zur nächsten Baustellen Story!

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