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Baustellenstory Nr. 8

Verbinden was eins ist

ES IST VIEL PASSIERT auf der Baustelle zwischen Natrun und Aberg hoch über Maria Alm am Hochkönig. Ich treffe Siegi Egger direkt bei der Pumpstation am Speicherteich. Es ist zwar erst 08:00 Uhr, er konnte aber nicht im Tal auf mich warten. Die Tage von Siegi starten früh und enden spät in dieser Phase des Projekts. Immerhin haben wir Mitte November und alle wissen, der Start der Skisaison 2018/2019 steht unmittelbar bevor. Auf der Baustelle hoch über Maria Alm heißt das “ranhalten”, die Zeit ist unerbittlich. Von Stress und Hektik ist jedoch wenig zu spüren, Siegi ist professionell und cool wie immer, alles läuft gut und man ist stolz auf den Baufortschritt, der kann sich ja auch wirklich sehen lassen.


Ruheoase auf über 1.000 m

Der Speicherteich am höchsten Punkt des Natrun ist voll und sieht phantastisch aus, wie ein neues, von Menschenhand geschaffenes Naturbiotop. Von der Technik, der Mega-Baustelle, den Rohrleitungen und der Folie ist nichts mehr zu sehen. Was bleibt ist eine ruhige, wunderschöne Wasseroberfläche, in der sich die umliegende Bergwelt spiegelt. Am lieblich angelegten Wanderweg kann man den See umrunden, die Ruhe genießen und die ersten Tiere und Insekten beobachten, wie sie den Speicherteich zu ihrem Lebensraum machen. Nichts ist zu hören von der Pumpstation, die das Herzstück des Speicherteichs in sich trägt. Siegi grinst wie immer, als er mich ins Innere der Pumpstation bittet.

Der volle Speicherteich am Gipfel des Natrun

Die Männer aus Südtirol, die für die komplexe Technik im Schaltraum zuständig sind, grinsen weniger, sie sind hochkonzentriert und verrichten immens wichtige Arbeiten rund um die Elektroinstallationen des gesamten Gebäudes. Die riesigen, blitzblauen Pumpen sehen alle gleich aus, zumindest für mich. Jede hat ihre eigene Funktion und spielt eine wichtige Rolle im Zusammenspiel rund um die Schneeerzeugung.. Die einen pumpen das Wasser vom Teich in die Kühltürme, andere wieder herunter und die Größten sind für den immensen Druck zuständig, mit dem das Wasser anschließend zu den Schneeproduktionsmaschinen entlang der Pisten gepumpt wird. Echt spannend so eine Pumpstation.

Flexibilität - das Gebot der Stunde

Wenn man ein derartiges Großprojekt in die Tat umsetzt, muss man zwar strikte Pläne und Zeitvorgaben einhalten, allerdings ist ein gewisses Maß an Flexibilität ebenfalls sehr wichtig. So gesehen bei der Seilführung der Sonnbergbahn, die vor kurzem, eigentlich nachdem die Bahn fast einsatzbereit war, nochmal geändert werden musste. Was ist passiert? Die Seilführung musste verbessert werden, weshalb die Rollenbatterien an allen Stützen und in den Stationen getauscht wurden. Wie wir ja bereits wissen, verläuft die Sonnbergbahn in der Form einer Banane, was soviel heißt, wie dass sie einen Bogen macht. Da aber das Seil eine gerade Linie anstrebt, wirken große seitliche Kräfte auf die Rollenbatterien, diese mussten somit um spezielle Druckrollen erweitert werden.

Zusätzliche Druckrollen sorgen für Sicherheit bei der Sonnbergbahn

Es lässt sich eben nicht immer alles zu 100% im Voraus berechnen. Doch die Entwickler, Monteure und Techniker haben Weitblick bewiesen und sofort die notwendigen Adaptionen an der Bahn durchgeführt. Die Sicherheit und der reibungslose Betrieb der Bahnen steht natürlich an obersterer Stelle und hier ist eben Verlass auf Siegi und das gesamte Team.

Es wird immer spannender …

Abgesehen davon, wie schnell die Zeit vergeht und dass der Start in die Wintersaison 2018/2019 unmittelbar bevorsteht, gibt es eine Reihe sehr wichtiger Termine rund um die Sonnbergbahn, die höchste Aufmerksamkeit bedürfen. Als nächsten großen Schritt steht die Bremsprobe der Bahn auf dem Programm. Dabei werden die Kabinen voll beladen und alles getestet, was im laufenden Betrieb von Belang ist. Oberste Priorität haben natürlich der Antrieb und die Bremsen. Danach startet der Probebetrieb, in welchem über 50 h non stop die gesamte Anlage auf Herz und Nieren getestet wird. Aufbauend darauf kommt es zu der technischen Abnahme durch Seilbahntechniker und Elektrotechniker. Im Anschluss wartet die Betriebsbewilligungsverhandlung. DIESE ist ein Meilenstein des Projektes. Basierend auf dieser Verhandlung mit Technikern und Juristen wird entschieden, ob ein positiver Bescheid über den Betrieb der Anlage erteilt wird oder ob es zu diversen Auflagen kommt, die zuvor noch erfüllt werden müssen. Ein positiver Bescheid heißt "GO" für den Betrieb der Seilbahn!

 

Skiweg, Talstation, Skibrücke und co.

Sigi ist stolz auf SEINE fast fertige Sonnbergbahn

Mein Vormittag in Maria Alm war noch nicht vorbei, Siegi und ich sind noch zum neuen Skiweg gefahren und haben die Talstation der Sonnbergbahn besucht. Der neue Skiweg am Natrun ist super breit, was den sicheren Einsatz von Pistengeräten und den reibungslosen Skibebtrieb sicherstellen wird. Der Bike Flowtrail und die Anlage des Rutschenparks sind ebenfalls schon wieder in Stand gesetzt worden. An der Talstation der Sonnbergbahn kann es eigentlich schon losgehen. Das Gebäude ist fast fertig, die Kassenschalter stehen bereit und die Drehkreuze sind auch schon installiert. Die Skibrücke über die Bundesstraße ist fertig und alles sieht so aus, als könnte man bereits in die Bahn einsteigen. Hier kann es bald losgehen! Jetzt brauchen wir nur noch Schnee, doch diesen machen sich Siegi und seine Leute ja selber. Am Wochenende fallen die Temperaturen und dann kann die neue Beschneiungsanlage am Natrun zeigen, was sie kann. Wir freuen uns drauf!

Bis bald im Skigebiet!

FACHBEGRIFFE, AUSDRÜCKE, FREMDWÖRTER:

Rollenbatterie: 
Jener Teil an der Seilbahnstütze, an der sich die Rollen befinden, über die das Seil läuft. Die Rollenbatterien stellen eine Verbindung vom Steil zur Stütze her, ihnen kommt eine entscheidende Bedeutung zu, denn die Rollen halten das Seil an Ort und Stelle und sorgen für Sicherheit.

Druckrollen:
Rollen, die zusätzlich zu den Förderrollen das Seil sichern und entstehenden Kräften, die das Seil aus seiner Position zu drängen drohen, entgegenwirken. Sind eine zusätzliche Stabilisation für das Seil auf den Rollen.

Bremsprobe:
Die Bahn wird mit Gewichten, die das Gewicht der Gäste simulieren, voll geladen und geht anschließend in einen Belastungstest, wobei alle Funktionen überprüft werden.

Probebetrieb:
Die Bahn muss zeigen, was sie kann. Über 50 Stunden wird die Bahn auf Herz und Nieren getestet, um alle Überprüfungen und Tests positiv abzuschließen.



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