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Baustellenstory Nr. 7

Verbinden was eins ist

WINTER IS ON ITS WAY! Pünktlich zu meinem Termin letzte Woche auf der Baustelle in Maria Alm hat der Winter 2018/2019 ein deutliches Zeichen hinterlassen. Einfach super! Obwohl das Wetter zu Beginn nicht sehr einladend war, hat die herbstliche, beinah winterliche Stimmung doch dazu beigetragen, sich nach dem Start der Skisaison zu sehnen. Abgesehen von dieser “vor”winterlichen Stimmung: die Niederschläge der letzten Tage und Wochen haben noch einen technischen und viel wichtigeren Hintergrund: Der Speicherteich am Natrun ist zu einem großen Stück mit Regenwasser gefüllt, welches nun durch die fertigen Leitungen gepumpt werden kann und somit zum “Abdrücken” (siehe: Glossar Baustellen Story Nr. 3) und zur Dichtheitsprobe der Rohrleitungen verwendet wird. Echt super, wenn alles so schön zueinanderpasst!

Bleiben wir gleich beim Speicherteich

Der ist ja bekanntlich fertig und in der Zwischenzeit hieß es auch schon “Wasser Marsch”. Ein toller Moment, wenn das erste Mal Wasser durch die Leitungen in den Speicherteich gepumpt wird. Ich konnte an diesem Tag leider nicht dabei sein, jedoch hat Siegfried Egger mir ein Foto zukommen lassen und ich freue mich darüber, es hier in diesem Bericht einzubauen. In der Pumpstation am Fuße des Speicherteichs wird gerade eifrig gearbeitet. Die massiven Pumpen sind installiert und warten nur darauf, ihre Arbeit aufzunehmen. Am Dach der Pumpstation kann man die großen Kühltürme erkennen.

Wasser Marsch am Speicherteich


Was machen die? Habe ich mich gefragt: Die Erklärung kam sofort: Selbst im Winter ist das Wasser im Speicherteich zu warm, um Schnee zu erzeugen. Es wird vom Warmwasserbehälter in die Kühltürme am Dach der Station gepumpt. Dort wird das Wasser mit eiskalter Luft, die von riesigen Ventilatoren angesaugt wird, schrittweise abgekühlt, während es über große Lamellen nach unten “rieselt”. Als nächsten Schritt kommt das Wasser ins Kaltwasserbecken und ist dann kalt genug für die Schneeproduktion im Skigebiet. Vom Kaltwasserbecken wird das Wasser somit durch die Rohrleitungen zu den Schneekanonen und Maschinen im Skigebiet gepumpt.

An der Talstation
hat mittlerweile die Wasserentnahme aus der Urslau begonnen, sonst könnte das Wasser ja nicht in den Speicherteich am Natrun fließen. Ansonsten wird an der Talstation noch eifrig gebaut. Die Stahlkonstruktion der Skibrücke, die die Wintersportler künftig über die Bundesstraße bringen wird, ist in Fertigstellung, hier werden noch diverse Fertigungsschritte verrichtet. Oben am Berg ist es mittlerweile ruhiger geworden, da sich viele Arbeitsschritte ins Innere der beiden Stationen (Sonnberg und Natrun) verlagert haben. Im Inneren der Kommandoräume werden Elektroinstallationen vorgenommen und das Nervenzentrum der Sonnbergbahn mit seinen Knöpfen und Schaltern nimmt schrittweise Form an.

 

Ein großer Tag für mich
war dieser Termin Anfang Oktober. Siegfried hat mich mitgenommen “in” die Bergstation der Sonnbergbahn. Wenn ich sage in die Station, dann meine ich “auf” die Station, also sind wir über Treppen und Rampen bis zum riesigen Elektromotor vorgedrungen, der direkt auf der großen, roten Antriebsscheibe sitzt. Dort habe ich viel Interessantes gesehen, zum Beispiel sind alle Schrauben und Bolzen farblich markiert. Also eigentlich ist die jeweilige Stellung und Position jeder Schraube markiert, das Ergebnis eines aufwändigen und lange dauernden Einstellungsprozesses der Bahn, der von den Männern sehr penibel durchgeführt wurde und sicherstellt, dass die Bahn perfekt, sicher und ohne unnötigen Verschleiß laufen kann.


Über diese Riemen werden die Räder vom Reibrad angetrieben

Sitzt man bequem in der Gondel, bekommt man gar nicht mit, welch spannender Prozess nötig ist, um die Kabine bei der Einfahrt in die Station vom Seil abzukoppeln und langsam, damit alle aus- und einsteigen können, durch die Station zu bewegen. Ich weiß nun wie das funktioniert, da ich es mir ganz oben auf der Station erklären lassen habe. Die Kuppelklemme öffnet während der Fahrt über die Kuppelschiene und über das Reibrad werden die Räder bewegt, die die Gondel durch die Station befördern. Alles klar? Wenn noch Fragen im Raum stehen, im Glossar erfährt ihr mehr über diese Fachbegriffe.

Und dann kam die Sonne

und hat uns zur Talstation der neuen Natrunbahn begleitet. Direkt im Ort Maria Alm wird eifrig gearbeitet und hier ist jeder Tag bis zur Eröffnung genauestens geplant - man hat keine Zeit zu verlieren. Die Stützen der neuen Bahn stehen, der Graben für die Leitungen ist fertig und jede Minute beginnt die Firma Doppelmayr mit dem Aufbau der Station. Das heißt Aufbau von Einfahrtsbinder, Umkehrsteher, Stationsaufbauten und die viele Elektronik, die zum Betrieb der Bahn notwendig ist. Seit ich auf der Baustelle in Maria Alm unterwegs bin, habe ich nicht so viele Männer gleichzeitig arbeiten gesehen, HIER an der Natrun-Talstation geht wirklich die Post ab - und das ist gut so, denn der Schnee ist im Anmarsch, wie man letzte Woche deutlich sehen konnte!

Geschäftiges Treiben an der Talstation der Natrunbahn

Bis bald am Berg!


FACHBEGRIFFE, AUSDRÜCKE, FREMDWÖRTER:

Reibrad:
Ein großes Rad, das die Kraft vom Förderseil über ein Netzwerk an Riemen an die Transporträder der Bahn überträgt und somit dafür sorgt, dass die Gondel nach dem Abkoppeln vom Seil durch die Station befördert wird.

Kuppelklemme:
Die Verbindung von der Gondel zum Seil. Die Kuppelklemme umschließt das Seil fest und sorgt für sicheren Halt. Beim Einfahren in die Station, wird die Kuppelklemme geöffnet und somit die Gondel vom Förderseil gelöst.

Kuppelschiene:
Ist dafür da, die Kuppelklemme der Bahn beim Einfahren in die Station zu öffnen und somit die Gondel vom Förderseil zu lösen, damit sie über die Transporträder durch die Station befördert werden kann.

Kühltürme:
Sitzen am Dach der Pumpstation beim Speicherteich und sorgen dafür, dass das Wasser aus dem Speicher auf jene Temperatur abgekühlt wird, die für die Schneeproduktion vonnöten ist. Kalte Luft wird über Ventilatoren ins Innere der Kühltürme gesaugt und kühlt das Wasser ab, während es über Kühllamellen nach unten fließt.

USV Anlage:
Ist eine Stromversorgungsanlage, die über Batterien im Falle eines Stromausfalles die Stromversorgung für die Steuerung der Anlage gewährleisten kann. Die gesamte Bahn kann niemals ohne Steuerung betrieben werden, dies wird mit dieser Anlage gewährleistet.

 

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