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Baustellen Story Nr. 4

Wieder war ich in Maria Alm, wieder hat mich Siegfried Egger mitgenommen auf die Baustelle am Berg und wieder kann ich nichts anderes berichten als: “Es geht wirklich ganz schön was weiter”. Auch wenn für viele die aktuell nicht ausserordentlich sommerlichen Temperaturen Grund zur Beschwerde sind, für die alpine Baustelle am Natrun könnte das Wetter kaum besser sein. Das Wetterglück bleibt den Männern und Frauen treu und der Bau schreitet weiterhin rasch voran.

Fachbegriffe, Fremdwörter, “i versteh nix”

Diesmal hat mir Sigi nicht nur den Baufortschritt gezeigt und mir erklärt, was alles gerade so abläuft, er hat mich auch zur Baubesprechung der Experten mitgenommen. Gemeinsam mit ihm durfte ich in das Nervenzentrum der Baustelle vordringen. Von außen eigentlich ein unscheinbar wirkender Baucontainer, der sich nicht sonderlich von den anderen unterscheidet. IM INNEREN jedoch an diesem Vormittag das geballte Wissen echter Bergbahn-Profis, Bauingenieure, Elektriker, Statiker, etc. und ich mitten drinnen mit meinen blöden Fragen, meinem langen Gesicht und meinen gespitzten Ohren, um irgendwelche Fetzen aufzufangen, die ich verstehen könnte.

Baubesprechung im Container

Direkt an der Talstation der Sonnbergbahn

Befindet sich dieser Baucontainer. Während sich die Experten ausgetauscht haben über Zuständigkeiten, Elektroinstallationen, Betonierarbeiten und Protokolle, habe ich mich umgesehen und durfte feststellen, dass in diesem Bereich gerade die Post abgeht. Die neue Skibrücke, die nach Ihrer Fertigstellung die Wintersportler über die Bundesstraße und die Urslau führt, ist im Entstehen - aktuell werden gerade die T-Pfeiler betoniert. Die Arbeiten an der Rohrbrücke, die in weiterer Folge die Rohr- und Elektroleitungen über die Urslau befördern wird, sind ebenfalls im Endstadium. Was man nicht sieht, sind die beeindruckenden Bauwerke im Untergrund, die Wasserfassung aus der Urslau, die Leitungen zur massiven Pumpstation und das Auslaufbauwerk für den Grundablass des Speichersees. Hier passiert Beeindruckendes, auch wenn man es vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennt.

Betonierarbeiten an der Sonnberg-Talstation

Die Bergstation Sonnbergbahn ist ebenfalls am fertig werden. Hier wird gerade die Fassade errichtet, die Dachkonstruktion fertiggestellt und man kann bereits die Dienst- und Kommandoräume erkennen. Beeindruckend ist die moderne und aufwändige Technikeinheit, die auf dem Einfahrtsbinder und dem Umkehrsteher (Erklärung siehe Baustellen Story Nr. 3) ruht. In absehbarer Zeit fahren hier die Kabinen der neuen D-Line-Bahn von Doppelmayr aus und ein und befördern glückliche Skifahrer und Snowboarder vom Tal auf den Berg. Gleich daneben ist die Bergstation der neuen Natrunbahn im Bau, es wird gerade mit vollem Einsatz betoniert. Die Feldleitung zur Versorgung der Natrun-Skipiste mit Wasser wird außerdem zur Zeit  gegraben, auch am Natrun-Steilhang und dem Skiweg wird gerade gebaggert und geschaufelt, was das Zeug hält.

Fertigung an der Bergstation

Der Speichersee ist fast fertig. Das Kiesbett ist verlegt und es sieht so aus, als könnte jeden Moment das Wasser in das Becken laufen. Am Boden des Beckens liegen Schläuche, die später im befüllten Zustand am Grund des Speichers Luft ins Wasser pumpen werden. Dadurch bleibt das Wasser in Bewegung und die Wasserqualität kann dadurch besser aufrecht gehalten werden. Am Ufer des Speichersees wurde ein wunderschöner Wanderweg angelegt, der Besucher, Wanderer und Spaziergänger entlang des Sees führen wird. Bänke laden ein zum Rasten und sogar Liegen werden errichtet, damit man sich am Ufer des Speichersees ein wenig ausruhen und die tolle Aussicht auf die Steinberge genießen kann. 

Speichersee im Grunde fertig

Im August wird dann vermutlich die Pumpstation am Speicherteich fertig sein. Die Bergstationen der Sonnberg- und der Natrunbahn werden stehen und auch das neue Restaurant am Natrun dürfte bis dahin so gut wie fertig sein. Ich bin schon gespannt, was ich euch da wieder alles berichten kann.

Auch diesmal habe ich ein paar Begriffe aufgeschnappt:

 

Transportleitung:
Eine Leitung, die Wasser transportiert, ohne dabei die Beschneiungsanlage zu versorgen. Im Vergleich dazu die Schneileitung, die das Wasser zu den Schneeproduktionsmaschinen transportiert.

 

LWL - Lichtwellenleiter:
Ist eine Leitung, die dazu da ist, die Berg- mit der Talstation zu verbinden und die Befehle aus den Kommandozentralen zu übermitteln - für die Steuerung, bzw. technische Verbindung zwischen den Stationen.

 

Grundablass:
So bezeichnet man das Auslassen des Speichersees. Im Fall der Fälle bleiben 72 Stunden Zeit, den See bis auf den letzten Tropfen auszulassen und zu entleeren.

 

D-Line:
Die neueste Ausführung der Doppelmayr-Gondelbahn. Gegenüber dem Vorgänger zeichnet sich die D-Line durch eine neue Generation der Beförderungskabinen aus. Sie sind besser gedämmt und haben eine neue Klemme am Seil, damit diese noch leiser über die Stützen gleiten. Bei der D-Line wurden einige tolle Innovationen zum Thema Lärmreduktion verbaut.


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