Sommerurlaub in Hochkönig
ONLINE BUCHEN
2
  • 11
  • 22
  • 33
  • 44
  • 55
  • 66
0
  • 00
  • 11
  • 22
  • 33
  • 44
  • 55
  • 66
AKTUELLES WETTER

Heute

Nachmittag 21°C
21°C

Morgen

Mittwoch 23°C
23°C
Wetterdetails
SOMMERBERGBAHNEN

Unsere sechs Sommerbahnen bringen Sie sicher und komfortabel ganz nahe an Ihren Gipfel der Gefühle.

Wählen Sie zwischen zahlreichen Wanderrouten Ihre persönliche Lieblingstour und bekommen Sie ganz schnell Lust auf mehr!

Öffnungszeiten & Preise
HOCHKÖNIG CARD

Card

Mit der Hochkönig-Card erleben Sie das umfassende Aktiv-Angebot unserer Urlaubs- & Ausflugsregion.

Urlaubsvorteile ansehen
TOURENPORTAL
Tourenportal Tourenportal
Zum Tourenportal
WELCHES URLAUBSGEFÜHL SUCHEN SIE?
Gefühlefinder
Zum Gefühlefinder
Zurück zur Übersicht

Baustellen Story - Nr. 1

Baustellen STORY - Nr. 1 “DER SPATENSTICH”

10.04.2018 - Spatenstich zu einem zukunftsweisenden Projekt in der Hochkönig Region. Ganz im Sinne des Verbindens, was eins ist, entsteht hoch über Maria Alm eine Bergbahnverbindung, die vieles Bisherige in den Schatten stellen wird. Die neue Sonnbergbahn verbindet ab der nächsten Wintersaison die beiden Skiberge Natrun und Aberg und schafft ein gemeinsames Miteinander zur Freude und zum Erlebnis vieler Skifahrer und Winterurlauber.

Jedes Monat ein Update

Willkommen bei den Baustellen Stories der Aberg - Hinterthal - Bergbahnen AG. Ab jetzt bis zur Inbetriebnahme der neuen Anlagen im Dezember 2018 präsentieren wir euch jedes Monat eine neue Story mit Einblicken in den Baufortschritt, Beschreibungen der einzelnen Bauphasen und interessanten Details rundherum. Ich als Redakteur bin nicht vom Fach und kenne NOCH nicht viele Details des Pisten-, Speicherteich- und Bergbahnbaus. Das wird sich aber ändern, ich bin für euch unterwegs, lass mir alles zeigen und gebe mein gelerntes Wissen ungefiltert und voller Begeisterung mit Text und Bild an euch weiter.


Bauphase Nr. 1 - Die Sonnbergbahn

Ich treffe mich mit Ing. Siegfried Egger, Prokuristn und technischer Leiter der Aberg - Hinterthal - Bergbahnen AG . Er kennt mich schon und weiß, dass ich mein Unwissen auf dem Gebiet durch schier unendliches Interesse, Neugier und penetrantem Nachfragen kompensiere. Wir sind nicht zu zweit auf der Baustelle der 1. Bauphase unterwegs, jeden Mittwoch trifft sich eine Armada an Experten und Bauprofis zu einer gemeinsamen, regelmäßigen Baubesprechung inkl. Baustellenbegehung. Heute ist es soweit und ich darf mit. Schritt eins: Begutachtung des Baufortschritts auf der neuen Piste am Sonnberg und Bau der Beschneiungs-Freileitung.

Die Freileitung am Weg auf den Berg

Ein Graben im Hang

Viel mehr ist noch nicht zu sehen, aber dieser Graben beheimatet die Hauptschlagader des gesamten Projektes. In ihm verlegen die Männer die Freileitung, die den Berg, den Speicherteich und in weiterer Folge die Beschneiungsanlage mit Wasser versorgt. Mit Hilfe dieser neuen Beschneiungsanlage kann der gesamte Natrun energieeffizienter und ressourcenschonender beschneit werden, die Stromzufuhr erfolgt übrigens ausschließlich über Ökostrom.
Auch zu sehen sind bereits die Fundamente der künftig zehn Gondelbahnstützen. Dazwischen quer über die Piste ein breiter Graben und darin ein gigantisches Rohr, das aus Wellblechplatten zusammengesetzt wird. Was ist das? Frage ich Sigi. Eine entscheidende Sache: Ein Tunnel, der jetzt in die künftige Piste eingearbeitet wird und den Grundeigentümern und Straßenbenützern ungehinderte Zu- und Abfahrt garantiert. Dieser Tunnel ist bereits der zweite, der im Bereich des Sonnbergs verarbeitet wurde und deren Fertigstellung in dieser Bauphase von entscheidender Bedeutung ist.


Die Zeit läuft ...

Wir haben herrliches Wetter bei unserer Baubegehung. Die Sonne strahlt von einem blauen Frühlingshimmel und in der Ferne schafft der Schnee im Steinernen Meer einen tollen optischen Kontrast. Dieses Wetter gilt es jetzt auszunutzen. Es herrschen besonders gute Bedingungen für die Baustelle vor und auf jedes tolle Hoch folgt irgendwann ein Tief, das den Bau dann zu verzögern droht. ZEIT: die gilt es aktuell nicht zu verlieren und so wird gearbeitet, was das Zeug hält. Untertrags, bis in die Frühen Abendstunden, tagein, tagaus. Das schöne Wetter muss genutzt werden und die Jungs sind schnell, das sieht hier alles aus wie im Zeitraffer.

Sigi macht sich ein Bild über den Baufortschritt

Es wird gebaggert, geschaufelt und planiert

DER SPEICHERTEICH - kommen wir jetzt zum Beeindruckendsten an der noch jungen Baustelle. Dieses Mega-Projekt setzt den kleinen Jungen in mir frei. Hier wird gebaggert, geschaufelt und planiert und der See (Teich wäre eine Untertreibung) nimmt bereits seine Form an. In ihm speichern die Maria Almer künftig das “nasse Gold” der Beschneiungsanlage. Besondere Herausforderung: Am Natrun ist kein Wasser und der Speicherteich kann nur vom Tal aus gespeist werden. 

Für all jene, die so wie ich mit vielen Begriffen rund um ein derartiges Bauprojekt nicht viel anfangen können, füge ich hier ein kleines Glossar mit Fachbegriffen ein, die ich während meiner ersten Session am Bau gelernt habe. Es gibt viel zu Sehen und zu Lernen, ich freue mich schon auf meinen nächsten Termin auf der Baustelle in Maria Alm bei der Aberg - Hinterthal - Bergbahnen AG.

Bis zum nächsten Update im Mai!

Schwerarbeit von dem Anblick des Hochkönigs

INFO: Mein Bau-Glossar im Monat April:

# 1 Skibrücke

Ein Highlight des Projekts Verbindung Natrun - Aberg. Bei der Abfahrt entlang der neuen Skipiste über den Sonnberg, muss kurz vor der Talstation die Bundesstraße gequert werden. Zu diesem Zwecke wird eine Skibrücke errichtet, die aus natürlichen Materialien gefertigt wird, einen Bogen über die Straße spannt, und auch von Pisten-Arbeits-Geräten benutzt werden kann.

# 2 Rohrbrücke

Sie überbrückt ebenfalls die Bundesstraße und schafft einen Übergang für Wasserleitungen, Energiekabel und alle Infrastrukturleitungen, die über die Straße und die Urslau geführt werden müssen.

# 3 Wellblechtunnel

Ein besonders wichtiges Element für Grundbesitzer und Benutzer von Straßen und Wegen, die die Piste queren werden. Anstatt Wege und Straßen über die Piste hinwegzuführen, werden große Wellblechtunnel in die Piste eingearbeitet. Die Skifahrer und Snowboarder merken nichts davon und Anwohner können ungehindert unter den Skifahrern durchfahren.

# 4 Spritzbegrünung

Nachdem der Aushub vom Leitungs- und Tunnelbau auf die künftige Skipiste aufgetragen und planiert wird, wird das Erdreich “spritzbegrünt”. Der hierzu nötige Grassamen ist mit einem Kleber versetzt, der nach dem Verspritzen verhindert, dass der Samen durch Wind und Wetter erodiert wird und sich das Wachsen des Grases verlangsamt. Bei guten Bedingungen entsteht in nur 2-3 Wochen brandneues, satt grünes Gras.

# 5 Energieumwandlungsbauwerk

Ein super Wort! Stellen die Experten im Inneren des Speicherteichs ein Problem fest, und muss dieser entleert werden, so darf es max. 72 Stunden dauern, bis das gesamte Wasser aus dem Speicherteich entwichen ist. In einem sogenannten Energieumwandlungsbauwerk prallt das Wasser auf ein Hindernis aus Stahlbeton, wodurch seine Energie absorbiert wird.

 

 

Bewertung

Artikelbewertung ist 4.2 aus 24 Bewertungen. Wie gefällt Ihnen der Artikel?
Zurück zur Übersicht