Winterurlaub in Hochkönig
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Trailrunning „de luxe“ in der Region Hochkönig

Trailrunning „de luxe“ in der Region Hochkönig
100 km und 7000 hm über Stock und Stein.

Eine Promotion-Tour für seine Heimatregion starteten kürzlich Trailrunner und Hotelier Josef Schwaiger gemeinsam mit Hermann Schwaiger – Berglauf-LocalHero aus Maria Alm. „Zeigen, was möglich ist“ – das war das erklärte Ziel dieser dreitägigen Tour durch die Steinberge. Und die dazu geladene Trailrunning-Elite war sich nach diesen Tagen einig: „Eindrucksvoll, fordernd, aussichtsreich, einzigartig und ganz sicher ein Grund, wieder in die Region Hochkönig zum Trailrunning zu kommen!“

Die Region Hochkönig bietet für Bergläufer ohnehin bereits ausgewählte Routen für Bergläufer. Einsteigertrails über Wiesen- und Schotterwege mit wenigen Steigungen, wurzelige Waldwege und technisch anspruchsvolle Pfade. Seit einigen Jahren ist die Region auch durch den immer Anfang Juni stattfindenden „Hochkönigman“ fest in der Trailrunning-Szene verwurzelt. Doch neben den vielbelaufenen Wegen hat die Region Hochkönig für echte Bergfexe unter den Trailrunnern noch weitgehend unentdeckte Diamanten in den felsigen Höhen des Steinernen Meers zu bieten.

Trailrunning Region Hochkönig


Schwaiger & Schwaiger auf Trail-Mission
Sepp Schwaiger ist Bergläufer und Wirt vom Hotel Eder in Maria Alm. „Die Region Hochkönig ist die beste Trailrunning-Region Österreichs!“, ist er überzeugt von seinem Homespot inmitten der schroffen Schönheit des Steinernen Meers. Einen Glaubensgenossen findet er in Trailrunning-Pionier Hermann Schwaiger. Ebenfalls aus Maria Alm ist Hermann Schwaiger immer auf der Suche nach neuen Trainingsstrecken und weiß, dass die Region weit mehr zu bieten hat, als die renommierten Strecken des „Hochkönigman“. Doch nur selbst davon überzeugt zu sein, war den beiden Bergläufern zu wenig. Also scharten sie kurzerhand die Elite und Nachwuchsstars der österreichischen Trailrunner um sich, und entführten sie zu einer dreitägigen Promotiontour in die abgelegene Felslandschaft der Steinberge.

Unter den 15 Teilnehmern der hochsportlichen Truppe befand sich auch der Salzburger David Wallmann, ein aufsteigendes Talent am Skitouren- und Trailrunninghimmel und dazu noch ein Top-Fotograf. „So entstand während der Promotiontour top Fotomaterial, das die eindrucksvollen Trails im Steinernen Meer perfekt wiedergibt“, erzählt Hochkönig-Tourismus Geschäftsführer Franz Bauer. Dass diese Routen nicht für Jedermann im Laufschritt über Stock und Stein bewältigbar sind, ist den Trailrunning-Pionieren klar. „Es spiegelt aber gut die Bandbreite der Möglichkeiten in der Hochkönig-Region wider – vom gemütlichen Traben über sattgrüne Almböden bis zum fordernden Lauf im steilen, felsigen Gelände oder über ausgesetzte Grate.“

Trailrunning Region Hochkönig


Drei Tage abtauchen im Fels
Das Motto der ersten länderübergreifenden Tagesetappe lautete „auf den Spuren der Wallfahrer“ und führte über die Route der ältesten Bergwallfahrt Europas in den Berchtesgadener Nationalpark. Doch hatte dieser Trailrun wenig „Pilger-Charakter“, denn im flotten Laufschritt ging es für die Sportler weitab von der Zivilisation über das Riemann- und Ingolstätterhaus, das Hundstodgatterl und den Hirschwieskopf hinüber zum Königsee und dem Tagesziel St. Bartholomä. Nach einer Übernachtung am idyllischen Königssee wurde der zweite Lauftag im unberührten Almengebiet gestartet. Über Obersee, Wasseralm, Grün- und Funtensee ging es über grüne Almwiesen zurück in die karstige Steinwelt rund ums Riemannhaus. Ein paar Unersättliche, darunter Thomas Bosnjak, seines Zeichens Organsiator des Hochkönigman, machten noch einen (nicht ganz so kurzen) Abstecher zur Schönfeldspitze, die mit ihrem eindrucksvollen Kreuz die Gipfelstürmer begrüßt. Nach kräftiger Stärkung und Übernachtung im Hotel Eder in Maria Alm waren die Energiespeicher reichlich gefüllt für den Abschlusstag, der die Läufer von Hinterthal zu den Teufelslöchern, dem majestätischen Hochkönig und über die Mitterfeldalm zum Arthurhaus führte. Dieser Absatz liest sich ja ganz gemütlich, daheim am Sofa mit den Beinen hochgelegt. Doch wenn man bedenkt, dass die Etappen eine Gesamtlänge von 100 Kilometer und 7000 Höhenmeter aufsummieren, und großteils in einem Gelände stattfinden, in dem sich weniger versierte Berggeher nur vorsichtig vorantasten, kommt man selbst am Sofa ins Schwitzen.

Trailrunning Region Hochkönig

Begeisterte Teilnehmer
Doch wie gesagt, diese Trailrunning-Routen sind sozusagen das „High-End Angebot“ für die ausdauernden und trittsicheren Läufer. Und dazu zählen mit Sicherheit auch WM-Teilnehmerin Sandra Kobelmüller, Olympia Teilnehmerin Veronika Mayerhofer, Mountain Attacker Rene Fischer, Mr. Hochkönigman Thomas Bosnjak, der Österreichische Meister Robert Gruber oder Skitouren-Rennsportlerin Johanna Erhart, die nur wenige Tage nach dieser Tour den Ironman 70.3 finishte. „Trailrunning könnte nicht schöner sein“ waren sich alle einig und man hörte die geladene Elite von einem „sensationellen Hochgefühl“ schwärmen. So etwa der Skibergsteiger Rene Fischer, der von seinem Anwaltsbüro in Zell am See das Steinerne Meer jeden Tag vor Augen hat: „Es war immer schon ein Projekt von mir, das Steinerne Meer im Laufschritt zu überqueren. Wenn man beim Riemannhaus in die Steinwüste eintaucht, ist man wie in einer anderen Welt. Trailrunning in einer neuen Dimension – mich hat dieses Gelände auf jeden Fall beeindruckt. Wunderschön war aber auch das Ankommen in St. Bartolomä – malerisch eingebettet zwischen Watzmann und Königsee.“ Auch die Schladminger Skibergsteigerin Johanna Erhart zeigte sich begeistert: „Die Überquerung des Steinernen Meeres war etwas ganz Besonderes für mich. Ich ging ja in Saalfelden in die Schule und wollte das immer schon einmal machen. Ich bin immer noch überwältigt von den vielen Eindrücken und den speziellen Momenten die wir drei Tage lang erleben durften.“
Gipfelsieg Trailrunning

Trailrunning-News und das ,High-King-Project’
Zu guter Letzt gibt es noch „good News“ aus der Region Hochkönig, denn wie 

Geschäftsführer Franz Bauer verrät, wird kräftig an der Erstellung von Kartenmaterial gearbeitet. „Wir lassen gerade alle Trailrunning-Routen von Sportlern ablaufen, um korrekte Wegbeschreibungen zu erhalten. So möchten wir bereits für die Sommersaison 2018 ein praktikables Kartenmaterial anbieten und in diesem Booklet auch schon ein paar neue Routen vorstellen. Zudem werden jetzt sukzessive alle bestehenden Routen mit einer eigenen Trailrunning-Beschilderung versehen. So können sich die Sportler ganz auf das Hochgefühl beim Trailrun konzentrieren, ohne sich erst mühsam orientieren zu müssen.“ Sepp Schwaiger, Initiator der Stoaberg-Einladungstour und Tourismusobmann in Maria Alm, lässt gleich noch eine weitere News-Bombe platzen: „Unter dem Titel ,High-King-Project’ wird unsere Erkundungstour ins Steinerne Meer weitere Früchte abwerfen. Wir denken unter anderem an Workshoptage mit geführten Touren für unterschiedliche Levels – vom Wanderer bis zum Trailrunner. Der Videofilm von unserer grenzüberschreitenden Trailrunning-Tour wird am 8. Dezember 2017 erstmals gezeigt, dann folgen weitere News zum ,High-King-Project’.“




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