Winterurlaub in Hochkönig
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Kräuterwanderung zum 3. Hochkönig Kräuterfest

„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen" soll vor vielen hundert Jahren schon der berühmte Arzt und Alchemist Paracelsus gesagt haben. Aber auch für´s gesund bleiben oder den reinen Genuss gibt es viele heimische Kräuter auf der Wiese und am Wegesrand, bei denen sich eine genauere Betrachtung lohnt.

Zur Kräuterwanderung und dem anschließenden Hochkönig Kräuterfest auf der Wastlalm am 2. Juli müssen wir uns zuerst regenfest anziehen. Doch die weniger sommerlichen Temperaturen und Regenwolken sind vergessen, als uns Rosi Rainer und Anita Grießner herzlich begrüßen und zur Kräuterwanderung willkommen heißen. Die beiden ausgebildeten Kräuterpädagoginnen sind echte Profis in ihrem Metier. Die von Anita bewirtschaftete Mußbachalm in Maria Alm/Hinterthal ist ebenfalls eine Kräuteralm – Anita beschäftigt sich vor allem mit der Heilwirkung der verschiedenen Kräutern, die sie beispielsweise für ihre beliebte „Böse Stiche Salbe" sammelt. Von Mai bis Oktober ist sie oben auf der Alm, wo sie all ihre Produkte selbst herstellt. Immer wieder steht auch die „Rund-ums-Haus-Suppe" auf der Speisekarte. Die Zutaten? Feine heimische Kräuter, mit Liebe abgeschmeckt. Mit Liebe und Leidenschaft ist auch Rosi Rainer bei der Sache. Am Obersteghof in Maria Alm bietet die Kräuterpädagogin beispielswesie Salben- oder Kräuterworkshops an, hat ihren eigenen kleinen Kräuterladen und organisiert außerdem persönliche Kräuterführungen. 


Kräuterwanderung mit Lern- und Spaßfaktor
Wir marschieren also in einer sympathischen Gruppe los in Richtung Wastlalm in Aberg, wo das dritte Hochkönig Kräuterfest stattfindet. Was uns auffällt: Bei der Kräuterwanderung zum Kräuterfest ist fast jede Altersgruppe vertreten. Wir merken gleich: das Thema Wildkräuter, die Schätze unserer Natur, besser kennenzulernen, das alte Wissen aufzunehmen, findet immer mehr Anhänger. Rosi und Anita zeigen uns unterschiedlichste Kräuter, die am Wegesrand wachsen. Ob Kleine Braunelle, Baldrian, Mädesüß, Schafgarbe oder Quendel – Anita und Rosi erklären die verschiedenen Namen und die jeweiligen Besonderheiten, verraten uns, für was die einzelnen Kräuter eingesetzt werden können und geben auch gleich Tipps für die Verwendung. Immer wieder bleiben wir stehen, sammeln selbst Kräuter und tauschen uns mit den Kräuterpädagoginnen über das Aussehen und die individuellen Erscheinungs- und Darreichungsformen der Kräuter aus. Natürlich wird dort und da auch genascht – ein bisserl dauert es schließlich noch, bis wir oben an der Hütte ankommen. Wir wandern also durch den Wald, über freies Feld und über nasse Wiesen, auf denen die Regentropfen funkeln wie kleine Diamanten. Auch wenn ein Sonnentag wünschenswert gewesen wäre: der Regen tut der Schönheit des Hochkönigs und der Freude der Gruppe keinen Abbruch. 


Hochkönig Kräuterfest: die Kräuter und das Leben feiern
Schließlich kommen die Kräuterfest-Fahnen in Sicht, die unser Ziel ankündigen: die Wastlalm der Familie Geisler in Aberg 9. Noch ein letzter Anstieg und schon hören wir die Musik spielen – das Kräuterfest wurde pünktlich um 12.00 Uhr feierlich eröffnet. Als wir die schöne Hütte erreichen, die liebevoll geschmückt wurde, werden schon heiße Brennesselsuppen und duftende Bratln an uns vorbeigetragen – herrlich! Also setzen wir uns dazu, lauschen der Musik und gönnen uns feine Kräuterschmankerl von der Wastlalm. Satt und zufrieden schlendern wir anschließend umher und bewundern die zauberhaften Kopfbedeckungen der Damen und Herren – Kräuter- und Blumenkreationen für Haar und Hut, wohin das Auge blickt! Rosi und Anita dürfen wir bei der Salbenherstellung über die Schulter schauen – die Salbe wurde übrigens zum Großteil aus den Kräutern gemacht, die wir bei der Kräuterwanderung gesammelt haben. Dann lauschen wir den schönen Geschichten von Naturmensch Alfred Silbergasser, der sie im stimmungsvoll hergerichteten Stall erzählt. Dort werden auch schöne kleine Kunstwerke aus Heu gebastelt und nebenan bietet Erhard Plosky eine Kräuterfußreflexzonenmassage. Abschließend kaufen wir beim höchsten Kräuteralmen-Markt  ein kleines Mitbringsel und lassen die Bilder noch einmal auf uns wirken. Gemächlich treten wir dann den Rückweg nach Maria Alm an – nach einer sehr schönen Kräuterwanderung und einem mehr als gelungenen Kräuterfest. Kurz bevor wir um die Kurve marschieren und die Wastlalm aus unserem Blickfeld verschwindet, schauen wir noch einmal zurück. Und dann spitzt doch tatsächlich die Sonne aus den Wolken. Ein wunderschöner Anblick! Wir freuen uns jedenfalls schon auf das nächste Kräuterfest – egal, wie das Wetter wird. 

Pünktlich um 12 Uhr: Die Begrüßung zum 3. Hochkönig Kräuterfest, diesmal auf der Wastlalm. Kräuterpädagoginnen Rosi und Anita.

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