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MARIA ALM

Von Religion, Ranggeln und Rodeln

Geschichte des Ortes

Maria Alm liegt im Bundesland Salzburg zwischen dem Steinernen Meer und den Pinzgauer Grasbergen. Die Geschichte des Ortes beginnt bereits im sechsten Jahrhundert nach Christus mit der Besiedelung durch die Bajuwaren. Danach bleibt lange Zeit vieles im Dunklen. 1374 wird das Gotteshaus Maria in der Almb urkundlich erwähnt. Eine einschiffige gotische Kirche. Die Herren von der Almb, ein ansässiges Rittergeschlecht, residieren hier von 1160 bis ins 16. Jahrhundert. 1530 findet sich der erste Beleg für den Almerwirt und schon im 14. Jahrhundert für das Vorderjetztbachgut. Die namensgebende Kirche wurde 1730 barockisiert und der Turm auf die heutigen 75 Meter erhöht. Die katholische Kirche war es auch, die dafür verantwortlich war, dass 1732 ein Viertel der Bevölkerung Maria Alm Richtung Ostpreußen verlassen musste. Die Protestanten waren dem Fürsterzbistum Salzburg ein Dorn im Auge und wurden kriminalisiert. Ein Ausweisungserlass verpflichtete alle Protestanten das Land zu verlassen. 6000 ins Land geholte kaiserliche Soldaten setzten dies durch. Acht Tage für Besitzlose und bis zu drei Monate für Vermögende wurden den Andersgläubigen als Abzugsfrist gewährt. Insgesamt 20.000 Protestanten wurden damals aus Salzburg ausgewiesen. Etwa ein Viertel der Glaubensflüchtlinge überlebte die Reisestrapazen nicht.

Wintersport und Ranggeln

Der Sommertourismus fasste 1928 Fuß in Maria Alm. 1968 macht auch der Wintertourismus seine ersten Schritte. Ab dann erlebte der Tourismus hier einen enormen Aufschwung und führte dazu, dass sich das Skigebiet und die Wintersportregion Hochkönig bis zum heutigen hohen Standard weiterentwickelten. Neben den bekannten Wintersportattraktionen hat Maria Alm aber auch etwas Einzigartiges zu bieten. Ein traditioneller Sporthöhepunkt ist hier das Jakobiranggeln am Hundstein auf 2.117 m. Es existiert bereits seit dem Mittelalter (1518 erstmals urkundlich erwähnt) und ist im immateriellen UNESCO-Kulturerbe Österreichs verzeichnet. Immer am Sonntag nach Jakobi (25. Juli) kämpfen Ranggler in insgesamt neun Klassen im K.o. System. In einer Mischung aus Judo und Ringen versuchen die Gegner sich gegenseitig auf den Rücken zu drehen. Wer als erster mit beiden Schultern den Boden berührt hat verloren. Gibt es nach sechs Minuten keinen Sieger scheiden beide aus. Der Sieger ist für ein Jahr der Hogmoar.

Lokale Höhepunkte

Zu den Höhepunkten im Sommer zählen:
  • Hundstoa: Ranggeln, Mountainbiken (auch Rennen), E-Bike (auch Rennen) und Wandern
  • Bauernherbst
  • Waldseilgarten und Bogenparcours
  • Wallfahrten

Zu den Höhepunkten im Winter zählen:

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