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Winterurlaub in Hochkönig
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Kutschfahrten durch den Schnee

Ein alljährliches Highlight im Advent sind die romantischen Fahrten durch die weiße Landschaft: Seit 1988 bringen Hans Fersterer und sein Vater Alois vom Eggerhof aus Hinterhthal Gäste auf die eleganteste Art und Weise durch die Region: mit der Pferdekutsche!

Herr Fersterer, wie und weshalb haben Sie mit der Kutschfahrt begonnen?

Mein Vater hat bereits Noriker – man nennt sie manchmal auch Pinzgauer – gezüchtet. Das sind Kaltblutpferde mit ungefähr 700-800 Kilo Gewicht, und früher haben wir sie zum Arbeiten gebraucht.

Als sie in den 80er Jahren dann nicht mehr als Arbeitspferde benötigt wurden, haben wir uns einen Pferde-Schlitten zugelegt. Er wird von zwei Pferden gezogen und kann 10 Leute tragen – ab 1988 haben wir eben Gäste damit durch die Region geführt.

Wie schaut das heute aus?

Wir haben inzwischen sechs Pferde für zwei Kutschgespanne, so haben wir immer eines in Reserve, falls eines müde wird oder nicht ganz fit ist. Oft fahren wir vier Tage in der Woche, und da muss man natürlich sicher fahren und auch sicherstellen, dass es den Tieren gut geht. Die Noriker sind besonders gut geeignet, weil sie vom Temperament her recht ruhig sind. Sie werden deshalb oft als Zugpferde genutzt, sind vom Gemüt nicht so hitzig.

Und was ist mit dem Schlitten?

Wir haben sehr moderne Schlitten, eine super Qualität. Und zwar einen kombinierten Schlitten – das heißt, ich kann mit einer Hydraulik-Anlage während der Fahrt umschalten zwischen Rädern und Kufen! Wenn im Dorf also gesplittet ist und wir über Asphalt fahren, dann machen wir das mit Rädern, und auf Schnee fahre ich den Schlitten raus.

Was erleben die Gäste während der Fahrt?

Entweder fahren wir von unserem Hof, dem Eggerhof, weg, oder wir holen die Gäste bei ihren Unterkünften ab. Zuerst einmal können sie also gerne unseren Hof besuchen, mit unseren Pferden und unter anderem rund 100 Rindern. Zwei bis drei unserer Stuten bekommen pro Jahr ein Fohlen, die sind natürlich besonders entzückend! Wenn sie Lust haben, können die Leute auch gerne beim Angeschirren der Pferde zuschauen. Wir haben ein Kummet-Geschirr, das ist ein gepolsterter Ring um den Kopf des Tieres, der schön verziert ist und genau an den Hals des Pferdes angepasst wird.

Auf der Fahrt erzähle ich den Leuten, was für Berge sie gerade sehen, und sie hören Geschichten zum Steinernen Meer, zur Schlafenden Jungfrau und vielem anderen. Und natürlich die eine oder andere Wintergeschichte!

Wie oft rücken Sie im Winter aus?

Wir fahren fast nur im Winter – ab 1. Advent, tagsüber von 10 bis 18 Uhr, weil es einfach stimmungsvoll ist und eine schöne Fortbewegungsart zu dieser Zeit! Bei guter Schneelage sind die Pferde im Winter oftmals täglich im Einsatz.

Unsere Fahrt dauert insgesamt eine Stunde lang, und wir legen auf halber Strecke immer eine kurze Pause ein, da gibt es ein kleines Getränk und eine Überraschung für die Kinder, es können Fotos gemacht werden und dann geht´s wieder weiter. Wir fahren nur auf Reservierung, viele Gruppen und Familien, und im Winter ist die Landschaft einfach wunderschön. Danach können die Leute zum Beispiel zum Adventmarkt gehen und den Tag weiter genießen!

Als Kutscher lernt man viele nette Menschen kennen und oftmals ergibt sich sogar eine Freundschaft. Es ist schön, wenn die Gäste zufrieden absteigen und etwas Besonderes erleben durften. Mit so einer Schlittenfahrt durch verschneite Wälder und Wiesen am Fuße des Hochkönig... in den Talschluss von Hinterthal.
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