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Ein Blick hinter die Kulissen

Revision bei den Bergbahnen

Der Winter-Saisonstart am 3. Dezember steht bevor – und in der Region Hochkönig laufen die Vorbereitungen für perfekte Pisten bereits auf Hochtouren. Siegfried Egger, technischer Leiter der Bergbahnen, ist mit seinem Team im Dauereinsatz.

285 ha Pisten, 520 Schneeerzeuger und 10 Speicherteiche – die Region Hochkönig bereitet sich derzeit intensiv auf die Winter-Saison vor. Der Zeitplan steht: Am 1. November müssen die Beschneiungsanlagen bereit stehen. Wenn es zu diesem Zeitpunkt schon kalt genug ist, wird mit der Beschneiung begonnen!

Das bedeutet: Alle 197 Schneemaschinen und 323 Schneilanzen der Region müssen per LKW und Traktor aus ihren Lagerstätten heraustransportiert und geprüft werden. Auch die Pumpstationen bekommen ihr jährliches Service, die Kassensysteme müssen aktualisiert, die Pistengeräte gewartet, die Pisten für den Winter vorbereitet werden... und vieles mehr!

Einige Bahnen haben ihren Sommerbetrieb schon eingestellt, andere fahren noch bis Ende Oktober. Gleich nach Saisonende wird bei ihnen Revision gemacht. Unter anderem gibt es die jährliche Bremsprobe: Die Bahnen werden mit ihrem maximal möglichen Gewicht in Form von Betonteilen belastet und es wird bei schnellstmöglicher Geschwindigkeit geprüft, wie schnell sie zum stehen kommen. „Wie der Bremstest beim Auto – nur etwas spektakulärer“, erklärt Siegfried Egger.

Neuschnee und Gespür

Im Winter sorgen über 200 Personen bei den Bergbahnen dafür, dass das Skifahren zum rundum perfekten Erlebnis für alle Besucher wird – die doppelte Zahl von der Sommer-Saison.

Und wie sieht es aus, wenn es „in echt“ schneit? „Das erleichtert uns die Sache sehr“, sagt Egger. Denn in diesem Fall werden die Pisten vorbereitet und dann nur nach Bedarf zusätzlich beschneit. „Damit alles gleichmäßig wird – aber mit Neuschnee brauchen wir natürlich deutlich weniger zusätzliche Beschneiung.“

Vom Zeitpunkt der ersten Beschneiung dauert es rund eine Woche, bis die Pisten fertig sind. „Es sei denn, uns kommt der Fönwind dazwischen – dann wärmt alles wieder auf und wir müssen neu beschneien.“

Der 43-jährige Egger arbeitet seit 8 Jahren bei den Bergbahnen der Region Hochkönig und ist seit jeher in der Branche tätig. „Da entwickelt man ein Gespür dafür, wann wo wie viel beschneit werden soll, so dass man die Wetterlage mit einplant und die eigenen Ressourcen nicht überstrapaziert.“
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