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DIENTEN & MÜHLBACH

Vom Bergbau zum Skifahren

Dienten

Dienten liegt am Fuß des Hochkönigs zwischen Mühlbach und Maria Alm. Der Name entstammt wahrscheinlich der keltischen Sprache. Tuenta, so wurde der Fluss von den Kelten genannt, der Pinzgau und Pongau voneinander trennte. Die erste schriftliche Nennung des Namens datiert zurück auf das Jahr 963. Bis ins 16. Jahrhundert wurde Dienten noch als Tuenten bezeichnet. In Dienten wurde schon früh Bergbau betrieben. Die ersten Aufzeichnungen darüber finden sich 1200 nach Christus. Abgebaut wurde Eisen. Der Eisenabbau wurde aber immer unrentabler, sodass der Bergbau 1864 eingestellt wurde. Erst mit dem Wintertourismus erlebte der Ort wieder einen wirtschaftlichen Aufschwung. Heute hat der Ort 773 Einwohner und etwa 1.700 Gästebetten.

Mühlbach

Mühlbach liegt an der Hochkönigstraße südöstlich des Hochkönigmassivs. Schon 1350 taucht der Name erstmals urkundlich auf. Damals noch als Mulpach. Aber die Geschichte des Ortes geht noch viel weiter zurück. Bereits vor 4.000 Jahren betrieben die Illyrer schon Bergbau am Mitterberg. Der begehrte Schatz aus dem Berg war das Kupfererz, das mit Wasser mürbe gemacht und mit Bronzepickeln abgebaut wurde. Mit dieser mühsamen Methode gelangten die illyrischen Knappen immerhin 120 Meter ins Berginnere. Warum die Bergbautätigkeit dann vor etwa 2.200 Jahren beendet wurde, ist bis heute ein Rätsel. Erst 1827 entdeckte man die Mitterberger Kupferlagerstätte zufällig wieder. Zuerst mit schrecklichen Folgen. Der Bauer, welcher das glänzend gelbe Erz fand, hielt es für Gold und wollte es in seinem Haus schmelzen. Dabei brannte das Haus ab. Als man feststellte, dass es sich um Kupfererz handelte, wurde wieder mit dem Kupferbergbau begonnen. Mit kurzen Unterbrechungen wurde bis 1977 Kupfer abgebaut. Bedingt durch den weltweiten Preisverfall dieses Erzes musste man den Kupferabbau schließlich einstellen. Der industrielle Arthur Krupp war ab 1907 Eigentümer des Stollens und unter anderem auch Stifter des bekannten Arthurhauses. In der Blütezeit des Bergbaus hatte Mühlbach bis zu 3.000 Einwohner, heute sind es knapp über 1.500. 1978 wurde mit dem Skigebiet am Schneeberg der Grundstein für den heutigen Skitourismus in Mühlbach gelegt.
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