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DAS MATRASHAUS

Schutzhütte am Gipfel des Hochkönigs

Über den Wolken

Das Matrashaus liegt 2.941 m über dem Meeresspiegel direkt am Gipfel des Hochkönigs und ist somit eine der höchstgelegenen Schutzhütten der Alpen. Von hier aus kann man bei guter Sicht vom Toten Gebirge bis zum Glockner und zur Zugspitze auf über 200 Dreitausender schauen! Die Hütte wird per Hubschrauber versorgt, da alle Aufstiege vom Tal her zu weit sind. Das Matrashaus hat von Mitte Juni bis Mitte Oktober geöffnet.

Bewegte Geschichte

Das Franz Eduard Matrashaus, meist Matrashaus genannt, ist eine Schutzhütte des Österreichischen Touristenklubs. An selber Stelle wurde bereits 1856 die erste Hütte von Mitterberger Knappen errichtet. 1894 bekam der Österreichische Touristenklub die Genehmigung zum Bau des Schutzhauses. Allerdings gab es eine Auflage. Die Hütte sollte den Namen Kaiser Jubiläums Schutzhaus tragen. So wurde das Schutzhaus 1894 eröffnet und bot 25 Personen Unterkunft. Thronfolger Franz Ferdinand von Österreich wollte das Haus abreißen lassen, doch dies wurde von Franz Eduard Matras verhindert. Er sprach persönlich beim Kaiser vor und wurde erhört. Seit 1932 trägt sie nun also Matras Namen. 1982 brannte das Haus bis auf die Grundmauern nieder und wurde 1985 wieder eröffnet.

Aufstieg zum Matrashaus

Der kürzeste Aufstieg zum Matrashaus ist der vom Arthurhaus aus. Durch das mehrmalige Auf und Ab auf dem 10 km langen Weg über die Mitterfeldalm summieren sich die Höhenmeter auf fast 1.700 m. Vom Arthurhaus (1.502 m) über die Mitterfeldalm (1.668 m) ist man auf dem Weg Nr. 430 etwa 5 bis 6 Stunden zum Matrashaus unterwegs.
Der Weg beginnt mit einem Schotterweg zur Mitterfeldalm. Von dort geht es weiter über das obere Ochsenkar zum Fuß der Torsäule. Dann folgen Kniebeißer, Schrammbachscharte und der Rand der Übergossenen Alm. Über das flache Firnfeld geht es weiter hinauf über ein steiles Wegstück mit Leitern und Seilen zum Gipfelaufbau. Bei gutem Wetter ist der Weg einfach zu bewältigen. Es ist jedoch kein Wanderweg, sondern ein alpiner Steig im Hochgebirge! Steigeisen sind aber nicht nötig, da der Plateaugletscher (Übergossene Alm) nur mehr in Gletscherresten existent ist.
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